Milchmarkt

IG-Milchbarometer steigt auf 35,3 Cent

Ende Februar steigt das aus den Börsenkursen der zukünftigen 12 Monate berechnete IG-Milchbarometer gegenüber dem Vormonat um 1,0 Ct auf 35,3 Ct/kg Milch.

Der anziehende Butterpreis ist aktuell für die Barometerveränderung verantwortlich. Dieser ist zuletzt um 8,3 % im Preis gestiegen und kompensierte damit den sinkenden Preis für Magermilchpulver (-1,4 %). Das geht aus dem IG-Milchbarometer als Frühindikator der möglichen künftigen Entwicklung des Milchmarktes hervor. Für die kommenden Monate zeigt das Barometer erneut bessere Markterwartungen als in den Vormonaten (Januar: 34,3 ct/kg; Dezember: 32,7 ct/kg).

Nach wie vor liegt das Wachstum der Anlieferung weltweit unterhalb des Vorjahres. Davon profitiert vor allem die Fettseite. Zudem gehen Marktbeteiligte nur begrenzt von Abschwächungen des US-Dollarwechselkurs zum Euro aus.

Wichtig ist zu berücksichtigen, dass es sich dabei um eine Momentaufnahme der Preiserwartungen handelt und die Milcherzeugerpreise oftmals deutlich unterhalb der Börsenmilchwerte liegen, insbesondere in steigenden Marktphasen. Das ife Institut in Kiel berechnet das IG-Milchbarometer im Auftrag der Interessengemeinschaft genossenschaftliche Milcherzeugung (IG Milch) und des Deutschen Raiffeisenverbandes. Die Preise sind definiert für Rohmilch ab Hof mit 3,4 % Eiweiß und 4 % Fett ohne Mehrwertsteuer. Die Werte berechnet das Institut aufgrund der Preise für Butter und Magermilchpulver an der EEX Börse in Leipzig. Es ist keine Prognose für zukünftige Milchauszahlungspreise, sondern eine Markteinschätzung für Magermilchpulver und Butter und dient der Orientierung bei der Mengenplanung der Landwirte.

Milchbarometer

Das Barometer stellt laufend veränderte Erwartungen für den Milchmarkt dar. Im Februar verbesserten sich die Erwartungen gegenüber Januar erneut. (Bildquelle: ife Institut)


Diskussionen zum Artikel

von Gerd Schuette

<<Es ist keine Prognose für zukünftige Milchauszahlungspreise, sondern eine Markteinschätzung für Magermilchpulver und Butter und dient der Orientierung bei der Mengenplanung der Landwirte.>>

So endet der Artikel. Dann kommt die Grafik und unter der Grafik steht: << Laut IGMilchbarometer soll der Milchpreis in knapp einem Jahr die 36-Cent-Marke knacken.>> Das widerspricht sich.

von Gerd Uken

Man konnte doch im Dezember

Beivder DMK seinen Milchpreis fürs nächste halbe Jahr absichern bei 30,5 für Mai und bis zum Ende des Jahres auf 31,7 Cent Irgendetwas läuft da gewaltig schief zwischen dem was die Molkereien erlösen und was sie dem Rohstofflieferantfn auszahlen. Da muss dann ja eine ähnliche ... mehr anzeigen

von Franz-Josef Aussel

Tabelle falsch herum gelesen ?

Bitte dem DMK zukommen lassen, die haben das falsch verstanden!

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