Afrikanische Schweinepest

ASP-Verdachtsfall in Bleyen-Genschmar bestätigt

Das FLI hat den neuen ASP-Verdachtsfall im Landkreis Märkisch-Oderland heute bestätigt. Und auch in der bereits bestehenden Kernzone gibt es einen weiteren ASP-Fall.

Das FriedrichLoeffler-Institut (FLI) hat am heutigen Mittwoch (30.09.20) zwei neue Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bestätigt. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der aktuellen ASP-Fälle auf 38. Die Hausschweinebestände sind nach wie vor frei von ASP.

Das erste ASP-positive Wildschwein wurde im bereits bestehenden Kerngebiet nahe Neuzelle gefunden. Das zweite Tier wurde gestern im Landkreis Märkisch-Oderland von einem Jäger geschossen, der beim Aufbrechen des Tieres verdächtige Organveränderungen entdeckte. Der Ort, an dem das Tier erlegt wurde, liegt etwa 70 km vom bestehenden Kerngebiet entfernt in der Gemeidne Bleyen-Genschmar, nur wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt.

Schutzzonen müssen angepasst werden

Vom Land Brandenburg müssen die bestehenden Schutzzonen und Schutzmaßnahmen jetzt entsprechend angepasst werden. Über die neue Lage und die Maßnahmen, die jetzt ergriffen werden, will Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher heute um 11.00 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz in Potsdam informieren.


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Diskussionen zum Artikel

von Andreas Gerner

Hoffentlich wartet man jetzt nicht wieder tagelang ab,

bevor man den Zaun um die Fundstelle errichtet. Und hoffentlich baut man den Zaun von Anfang an durchgehend, statt lückenhaft. Und hoffentlich hat man diesmal auch Weidezaungeräte, um Strom auf den Zaun zu bringen.

von Karlheinz Gruber

Ich hoffe nur das die Hoffnung noch am leben ist

denn genau so die Verhandlungen mit China im Vorfeld wegen der Abnahme von Schweinefleisch war auch nur eine Hoffnung, die aber schon begraben ist.....

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