Einschätzung der Lage

Boden bei den Mastschweinen erreicht? - Große Sorgen bei Sauenhaltern

Sauenhalter ächzen zudem unter den hohen Futterkosten. Erzeugervertreter warnen: „Wenn das nicht schnell besser wird, verlieren wir in den nächsten Monaten jeden fünften Sauenhalter.“

Am Schweinemarkt sind Stimmung und Preise im Keller. Ein Lebendangebot von gerade mal 840.000 Schlachtschweinen pro Woche überfordert den Markt. „Vor zwei Jahren wären uns ­solche Stückzahlen zu Rekordpreisen aus den Händen gerissen worden“, erklärt ein Viehhändler.

Die Probleme sind bekannt:

  • Noch immer schwächelt der Absatz im In- und Ausland, weil Veranstaltungen und Familien­feiern coronabedingt nur ­eingeschränkt stattfinden.
  • In China sind die Preise ­abgestürzt. Das Land blockt zunehmend ausländische Angebote. EU-weit sollen mittlerweile 23 Schlachtbetriebe wegen ­fadenscheiniger Gründe von der ­Lieferliste geflogen sein.
  • Während bei uns die Schlachtzahlen schrumpfen, steigen Menge und Stückzahlen EU-weit.

Marktteilnehmer sehen auch keine schnelle Preiserholung bei den Schweinen. Die vollen Kühlhäuser und der überversorgte EU-Markt werde wohl für anhaltenden Druck sorgen,...


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