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Schweinepest: „Gefährdete Bezirke“ aufgehoben

In der Eifel gibt es nach jahrelanger Bekämpfung keine Schweinepest mehr bei Wildschweinen. In den Landkreisen Vulkaneifel und Ahrweiler hat das Landesuntersuchungsamt (LUA) daher jetzt einen sogenannten "gefährdeten Bezirk" aufgehoben. Ein weiterer Bezirk wurde in der Pfalz aufgehoben. Dort galten jeweils Auflagen für Tierhalter und Jäger.

Lesezeit: 3 Minuten

In der Eifel gibt es nach jahrelanger Bekämpfung keine Schweinepest mehr bei Wildschweinen. In den Landkreisen Vulkaneifel und Ahrweiler hat das Landesuntersuchungsamt (LUA) daher jetzt einen sogenannten "gefährdeten Bezirk" aufgehoben. Ein weiterer Bezirk wurde in der Pfalz aufgehoben. Dort galten jeweils Auflagen für Tierhalter und Jäger. Das teilt das rheinland-pfälzische Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz vorige Woche mit.


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"Die Impfungen von Wildschweinen gegen die Klassische Schweinepest sind erfolgreich, das zeigt die Aufhebung der Restriktionen in diesen Regionen", stellt Umweltministerin Margit Conrad fest. "Wenn die Wildschweine virusfrei sind, profitieren vor allem auch die Tierhaltungen: die Hausschweinebestände können sich nicht infizieren." Gleichwohl werde das Land Schweinepest-Impfungen und Vorsichtsmaßnahmen im Land dort fortsetzen, wo es noch Nachweise der Tierseuche gibt. Für die Impfungen gegen die Schweinepest bei Wildschweinen hat das Land Rheinland-Pfalz in den Jahren 2002 bis 2009 über 8,4 Mio. € aufgewendet.


Monitoring


Der letzte Virusnachweis in der Eifel liegt fast 3 Jahre zurück. Das Tierseuchengeschehen wird in der Region mit einem Monitoring weiter überwacht, um ein erneutes Auftreten der Schweinepest rechtzeitig erkennen und darauf reagieren zu können. In einigen Gemeinden in der Pfalz nahe der Grenze zu Frankreich wurde jetzt ein seit 2003 bestehender "gefährdeter Bezirk" aufgehoben. Das letzte mit Schweinepest infizierte Tier war dort im November 2004 erlegt worden. In Teilen der Landkreise Südwestpfalz, Kaiserslautern und der kreisfreien Stadt Kaiserslautern besteht nach wie vor ein "gefährdeter Bezirk" - das Schweinepestvirus war dort zuletzt im Frühjahr 2009 bei Wildschweinen nachgewiesen worden; hier wird weiter geimpft.


Impfaktionen bei Wildschweinen


Ein großes Impfgebiet gibt es ebenfalls seit dem Frühjahr 2009 im Westerwald (Landkreis Altenkirchen, Neuwied und Teile des Westerwaldkreises). Von dort stammt der letzte Virusnachweis: Im Juni 2009 war der Erreger bei einem Wildschwein aus dem Kreis Neuwied festgestellt worden. Seither wurden im LUA mehr als 11.840 Proben von Wildschweinen aus allen Teilen des Landes auf den Erreger untersucht. Erfreuliches Ergebnis: Bei keinem Tier wurde das Virus nachgewiesen. Die nächsten Impfungen der Wildschweine in der Pfalz und im Westerwald finden vom 14. bis 16. Mai und vom 11. bis 13. Juni 2010 statt. Jägerinnen und Jäger erhalten die Impfköder in den Kreisverwaltungen und bringen sie an Köderauslageplätzen (z.B. Kirrstellen) im Wald aus. Dort nehmen Wildschweine den Impfstoff auf. Der Impfstoff stellt für Mensch und Tier keine Gefahr dar, jedoch sollten die an ein Stück Seife erinnernden Köder nicht berührt werden. Informationen über Ort und Zeit der örtlichen Impfköder-Auslagen können bei den jeweiligen Kreisverwaltungen erfragt werden.


Hausschweine werden nicht geimpft: Landwirte, die Schweine halten, sollten weiterhin im eigenen Interesse alle erforderlichen Maßnahmen einhalten, um einen direkten oder indirekten Kontakt zwischen Haus- und Wildschweinen zu vermeiden. Verboten ist die Impfung von Hausschweinen mittels Ködern; diese würden dann als von Schweinepest verseucht gelten - mit allen Konsequenzen.


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