Aus der Wirtschaft

Z-Saatgut für Ökobetriebe

Kleine Revolution im Ökolandbau

Bislang stammt zertifiziertes Ökosaatgut aus einer konventionellen Vorstufe. Damit macht der Münchner Agrarkonzern BayWa nun Schluss.

Die BayWa AG wird künftig zertifiziertes Öko-Saatgut der Winterweizensorte Elixer anbieten, das aus ökologischem Vorstufensaatgut erzeugt ist. Übliche Praxis bisher sei hingegen, dass Öko-Z-Saatgut aus Basis-Saatgut erzeugt wird, das wiederum aus konventionell vermehrtem Vorstufensaatgut stammt. Der Münchner Agrarkonzern gehe diesen Schritt in die neue Richtung als erste Vermehrungsorganisations-Firma in Deutschland. Dies teilt die BayWa vor den morgen (Mittwoch) startenden Öko-Feldtagen in Frankenhausen, Hessen, mit.

Für den Leiter des Bereichs Saatgetreide Agrar des Konzerns, Sebastian Karmann, ist der Schritt logisch: "Wenn wir konsequent mit Öko sein wollen, dann müssen wir beginnen, von Anfang an ökologisch zu produzieren", sagt er.

Elektronen statt Chemie

Elixer ist die am häufigsten angebaute Winterweizensorte im Ökolandbau. Die BayWa bietet diese auch elektronenbehandelt an. Dafür betreibt sie eine mobile "E-Pura"-Anlage im sächsischen Hainichen. Die Behandlung schütze das Saatgut ohne Einsatz von Chemie vor Krankheiten.

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Artikel geschrieben von

Claus Mayer

Redakteur SÜDPLUS

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