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14. bis 16. Juni

Diese Maschinenvorführungen erwarten Sie auf den DLG-Feldtagen

Auf den kommenden DLG-Feldtagen erwartet die Besucher ein umfangreiches Programm an Maschinenvorführungen. Die DLG hat nun die teilnehmenden Hersteller bei vier verschiedenen Themen bekanntgegeben.

Lesezeit: 7 Minuten

Auf den DLG-Feldtagen 2022 vom 14. bis 16. Juni auf dem Gelände des Versuchsguts Kirschgartshausen bei Mannheim (Baden-Württemberg) können die Besucher wieder Maschinenvorführungen zu vielen aktuellen Themengebieten erwarten.

An allen drei Ausstellungstagen finden ab 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr nacheinander vier Vorführungen mit fachlicher Kommentierung zu den Themen „Technik zur Mechanische Unkrautregulierung“ auf dem DLG-Parcours 1, „Pflanzenschutzspritzen im Praxisvergleich“ auf dem Parcours 2 und „Mineraldüngerstreuer & N-Sensoren im Praxisvergleich“ auf dem Parcours 3 statt. Neu hinzugekommen sind auf dem Parcours 4 Technikvorführungen zu „Heben, Laden und Befüllen auf dem Acker“. Nachmittags werden die Vorführungen von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr wiederholt.

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Gezeigt werden zudem wieder individuelle Vorführungen auf Demoblöcken hinter der Standfläche des jeweiligen Ausstellers zum Thema „Flache Stoppelbearbeitung“. Auch diese Vorführungen finden an allen drei Veranstaltungstagen statt. Insgesamt werden somit täglich 72 Gespanne auf den DLG-Feldtagen 2022 präsentiert.

DLG-Parcours 1: Mechanische Unkrautbekämpfung

Im Rahmen der Maschinenvorführungen werden erstmalig bei DLG-Feldtagen Hackmaschinen von 16 Herstellern bei der Unkrautbekämpfung in einem Zuckerrübenbestand vorgestellt. Darüber hinaus werden acht Striegel zeigen, wie sie die Unkrautbekämpfung in einem Getreidebestand (Sommerhafer) bewältigen. Jonathan Kern von der Bioland Beratung in Oberstenfeld wird diese Vorführungen kommentieren.



Teilnehmende Unternehmen Hacken:

      • Alois PÖTTINGER Landtechnik GmbH
      • Amazonen-Werke H. Dreyer SE & Co. KG (Schmotzer)
      • CNH Industrial Deutschland GmbH NEW HOLLAND
      • Einböck GmbH
      • Thomas Hatzenbichler Agro-Technik GmbH
      • HORSCH Maschinen GmbH
      • Kerner Maschinenbau GmbH
      • K.U.L.T. Kress, Vaihingen an der Enz
      • Lemken GmbH & Co.KG
      • Pool Agri, Vroomshoop, Niederlande
      • Pflug-Maurer GmbH Kappel-Grafenhausen
      • Raven Europe B.V.
      • Reichhardt GmbH Steuerungstechnik
      • THYREGOD A/S
      • Volmer pvactiv,
      • Zürn Harvesting GmbH & Co. KG



Teilnehmende Unternehmen Striegel:

      • APV Kompetenz-Center Nord GmbH
      • Einböck GmbH
      • Thomas Hatzenbichler Agro-Technik GmbH
      • HORSCH Maschinen GmbH
      • PÖTTINGER Landtechnik GmbH
      • Pool Agri Import & Export
      • Treffler Maschinenbau GmbH & Co. KG
      • Volmer pvactiv

DLG-Parcours 2: Pflanzenschutzspritzen im Praxisvergleich

Der Parcours für die Feldspritzen auf dem Gelände der DLG-Feldtage ist anspruchsvoll gestaltet und erlaubt so dem Besucher einen guten Einblick im spannenden Quervergleich der am Markt befindlichen Systeme, sod ei DLG weiter.

Zunächst befahren die Spritzen (6 Anhängespritzen und 6 Selbstfahrer) mit 6 bis 8 km/h einen Streckenabschnitt mit Hindernissen, die extreme Anforderungen an Gestängestabilität und -balance stellen (bumpy track und field track). Hier kommt es auf die Federungs- und Dämpfungseigenschaften der Spritzgestänge bzw. der Fahrwerke an.

Dieser Streckenabschnitt kann mit aktivierter automatischer Gestängeführung passiert werden. Ziel ist, den Streckenabschnitt möglichst schwingungsarm zu bewältigen. Die Arbeitsgeschwindigkeit während der Passagen wird jeweils gemessen und für die Besucher angezeigt.

Gleich nach dem Passieren der Vorgewendefahrt muss direkt ein Hindernis umfahren werden, bevor es weiter zur Geländekontur geht. Hier müssen Anhängespritzen und Selbstfahrer gleichermaßen zeigen, wie gut die automatische Gestängeführung einer natürlichen Geländekontur folgen kann. Beim Durchfahren dieses Abschnittes werden die Feldspritzen mit einer Geschwindigkeit von ca. zwölf km/h unterwegs sein. Neu hinzugekommen ist in diesem Jahr der sogenannte Innovation-Track. Auf diesem Abschnitt des Parcours haben die teilnehmenden Hersteller erstmalig die Möglichkeit, ihre Neuentwicklungen vorzustellen.



Harald Kramer von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen wird gemeinsam mit Albert Spreu vom RKL in Rendsburg die Vorführung kommentieren. Nicht zuletzt das breite Teilnehmerfeld verspricht einen weitreichenden Quervergleich für die Praxis.



Teilnehmende Unternehmen Pflanzenschutzspritzen:

      • AGCO Deutschland GmbH - Fendt, Marktoberdorf
      • Agrifac Machinery B.V., Steenwijk, Niederlande
      • Agrio s.r.o., Kremze, Tschechien
      • AMAZONEN-WERKE H. Dreyer GmbH & Co. KG, Hasbergen-Gaste
      • Herbert Dammann GmbH Pflanzenschutztechnik, Buxtehude-Hedendorf
      • HARDI GmbH, Wedemark
      • HORSCH Maschinen GmbH, Schwandorf
      • John Deere Vertrieb, Bruchsal

DLG-Parcours 3: Mineraldüngerstreuer & N-Sensoren im Praxisvergleich

Nicht erst seit dem Inkrafttreten der neuen Düngeverordnung spielt die präzise Ausbringung mineralischer Dünger in der Pflanzenproduktion eine wichtige Rolle. Was moderne Mineraldüngerstreuer heute schon leisten und welche modernen Features dem Landwirt offeriert werden, zeigt die Vorführung von sechs Gespannen auf dem DLG-Parcours – fünf darunter sind zusätzlich mit einem N-Sensor ausgestattet.



Auf der ersten Fahrtrunde demonstrieren die Streuer live zunächst das Rand- und Gewässergrenzstreuen. Dabei wird sowohl beim Rand- als auch beim Gewässergrenzstreuen an zwei Stellen das Streugut aufgefangen. Die Besucher können somit das Streubild in Augenschein nehmen. Bei der Rückfahrt in einem Pflanzenbestand, der drei unterschiedliche Versorgungsstufen darstellt, wird nicht gestreut, sondern eine Displayanzeige auf dem Traktordach zeigt an, wie viele kg N/ha der jeweilige Sensor bzw. was das „map-overlay“ an dieser Stelle empfiehlt. Währenddessen wird das Grenzstreuen ausgewertet und die aktuellen Ergebnisse für die Besucher über eine LED-Wand präsentiert.



Kommentiert wird die Vorführung der angemeldeten Düngerstreuer von Ulrich Lossie von der Deula Nienburg. Die Sensoren und deren Arbeit stellt Prof. Dr. Bodo Mistele von der Fachhochschule Südwestfalen in Soest vor.



Teilnehmende Unternehmen Düngerstreuer:

      • AMAZONEN-WERKE H. Dreyer GmbH & Co. KG, Hasbergen-Gaste
      • BOGBALLE A/S, Uldum, Dänemark
      • BREDAL A/S, Vejle, Dänemark
      • Güstrower Machinenbau GmbH, Güstrow
      • Lemken GmbH & Co.KG, Alpen
      • RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH, Sinzheim

Teilnehmende Unternehmen N-Sensoren:

  • Claas Vertriebsgesellschaft mbH, Harsewinkel
  • Farm Facts GmbH & Co. KG, Pfarrkirchen
  • Fritzmeier Umwelttechnik GmbH, Großhelfendorf
  • Topcon Europe Precision Positioning B.V.

DLG-Parcours 4: Technik zum Heben, Laden und Befüllen auf dem Acker

Erstmals zu den DLG-Feldtagen 2022 haben die Hersteller von Ladern die Möglichkeit, ihre Technik im Rahmen einer Maschinenvorführung auf dem DLG-Parcours 4 zu zeigen.

Punktgenau und ruhig muss das Ladegut auf einem bereitstehenden Anhänger platziert und anschließend nach einer möglichst engen Wendekreisrunde wiederaufgenommen werden. Vor dem endgültigen Abstellen dieses Ladegutes auf dem Boden wird das fahrerische Können und vor allem die Schwingungsdämpfung der Lader gefordert, denn der Parcours führt weiter durch unebenes Terrain über einige Hindernisse hinweg.

Ziel ist, keine oder möglichst wenig Ladung zu verlieren. Dann folgt ein Werkzeugwechsel zur hydraulischen Ballenzange, mit der der Lader anschließend einen Rundballen greift und zeigen soll, welche Überladeweite erreicht werden kann. Das ist beim Verladen von Ballen, aber z.B. auch beim Befüllen von Sämaschinen auf dem Acker durchaus ein Entscheidungskriterium. Die Vorführung der „Technik zum Heben, Laden und Befüllen auf dem Acker“ wird von Herrn Martin Vaupel von der LWK Niedersachsen kommentiert.

Teilnehmende Unternehmen „Technik zum Heben, Laden und Befüllen auf dem Acker“:

  • AGCO Deutschland GmbH; Geschäftsbereich Fendt
  • CLAAS-Vertriebsgesellschaft mbH
  • CNH Industrial Österreich GmbH CASE IH
  • JCB Deutschland GmbH
  • John Deere Walldorf GmbH & Co. KG
  • Kramer-Werke GmbH
  • Merlo Deutschland GmbH
  • SAME DEUTZ-FAHR DEUTSCHLAND GmbH
  • Wilhelm Stoll Maschinenfabrik GmbH

Ausstellerindividuelle Vorführung zur Bodenbearbeitung

Mehr und mehr Landwirte bearbeiten ihre Böden oft nur so tief wie absolut notwendig – wenn möglich, nur wenige Zentimeter tief. Besonders mit Blick auf Kosten, Schlagkraft und Umwelt ist es durchaus zielführend, möglichst flach zu bearbeiten.

Im Idealfall bleiben die Tragfähigkeit und die Bodenstruktur weitgehend erhalten. Vorhandenes organisches Material wird nur oberflächlich eingearbeitet bzw. mit Boden vermischt und der Abbauprozess an der Oberfläche begünstigt. Je flacher der Boden bearbeitet wird, desto geringer fällt weiter unten der Humusabbau (und die Nährstoffmobilisierung) aus. Zudem können einjährige Unkräuter und Ausfallgetreide bei der flachen Bearbeitung direkt und womöglich auch mehrfach bekämpft werden, ohne Samenpotential tiefer zu „vergraben.“

Mit jedem eingesparten Zentimeter Arbeitstiefe wird mit einer flacheren Bearbeitung der Dieselverbrauch direkt reduziert. Im Fokus des Praxis steht damit vor allem die Frage nach der passenden Technik bzw. dem passenden Gerät.

16 Hersteller werden den Besuchern insgesamt 21 Geräte auf den Demoparzellen vorführen.

Teilnehmende Unternehmen:

  • Alois Pöttinger Maschinenfabrik Ges. mbH, Grieskirchen, Österreich
  • AMAZONEN-WERKE H. Dreyer GmbH & Co. KG, Hasbergen-Gaste
  • Bremer Maschinenbau GmbH
  • CNH Industrial Deutschland GmbH NEW HOLLAND
  • Güttler GmbH, Kirchheim-Teck
  • Einböck GmbH
  • HORSCH Maschinen GmbH, Schwandorf
  • Köckerling GmbH & Co. KG Landmaschinenfabrik, Verl
  • KUHN Maschinen-Vertrieb GmbH, Schopsdorf
  • LEMKEN GmbH & Co. KG, Alpen
  • Kelly Tillage
  • Kerner Maschinenbau GmbH
  • Knoche Maschinenbau GmbH
  • VÄDERSTAD GmbH, Derwitz
  • v. Pflug-Maurer GmbH
  • Treffler Maschinenbau GmbH & Co. KG

---

Der vorgesehene Zeitplan im Überblick (gilt an allen Ausstellungstagen)

Vorführungen vormittags:

9.00 – 12.30 Uhr

Vorführungen auf Demoblöcken am Stand des Ausstellers:

„Bodenbearbeitung flach“ – von Flachgrubber bis Schälpflug



10.00 – 11.00 Uhr

DLG-Parcours 1:

Technik zur Mechanischen Unkrautregulierung



11.15 – 11.55 Uhr

DLG-Parcours 2:

Pflanzenschutzspritzen im Praxisvergleich



12.00 – 12.30 Uhr

DLG-Parcours 3:

Mineraldüngerstreuer & N-Sensoren im Praxisvergleich



12.00 – 12.30 Uhr

DLG-Parcours 4:

Heben, Laden und Befüllen auf dem Acker



12.30 – 13.30 Uhr

Mittagspause - Maschinenruhe



Vorführungen nachmittags:



13.30 – 18.00 Uhr

Vorführungen auf Demoblöcken am Stand des Ausstellers:

„Bodenbearbeitung flach“ – von Flachgrubber bis Schälpflug



14.00 – 15.00 Uhr

DLG-Parcours 1:

Mechanische Unkrautbekämpfung



15.15 – 15.55 Uhr

DLG-Parcours 2:

Pflanzenschutzspritzen im Praxisvergleich



16.00 – 16.30 Uhr

DLG-Parcours 3:

Mineraldüngerstreuer & N-Sensoren im Praxisvergleich



16.00 – 16.30 Uhr

DLG-Parcours 4:

Heben, Laden und Befüllen auf dem Acker

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