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CEMA

Mehr Traktoren in der EU zugelassen

In Deutschland wurden 2019 28.980 neue landwirtschaftliche Schlepper registriert; das entsprach einem Zuwachs von fast 5 %. Wie es in den anderen Ländern aussah, verraten wir Ihnen hier...

Lesezeit: 2 Minuten

In der Europäischen Union ist die Anzahl der zugelassenen Traktoren im vergangenen Jahr leicht angestiegen. Wie der Europäische Dachverband der Landmaschinenindustrie (CEMA) mitteilte, wurden 2019 in der Gemeinschaft 154.321 Traktoren für den Einsatz in der Landwirtschaft angemeldet; das entsprach gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 5 %.

Laut dem Dachverband legten die Zulassungen in allen Leistungsklassen europaweit zu, mit Ausnahme von Traktoren mit 221 kW, die gegenüber 2018 um 4 % zurückgingen. Wie in den Vorjahren war der CEMA zufolge auch 2019 zu beobachten, dass mehr als die Hälfte der angemeldeten Schlepper weniger als 75 kW hatten und nicht mal jeder vierte stärker als 110 kW war.

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Die wichtigsten Märkte für Traktoren waren auch im vergangenen Jahr Frankreich und Deutschland, auf die 16 % beziehungsweise 15 % aller europäischen Zulassungen entfielen. In Italien wurden 10 % der Anmeldungen registriert; im Vereinigten Königreich waren es 8 % und in Spanien 6 %. In Frankreich wurden nach Angaben der CEMA im Berichtsjahr 34.555 Traktoren für die landwirtschaftliche und gartenbauliche Nutzung angemeldet; das entsprach einem Zuwachs von 15 %. Ohne die Gartenmaschinen, die 2018 dem Dachverband zufolge besonders häufig in Dienst gestellt worden waren, belief sich das Plus sogar auf fast 26 %.

In Deutschland wurden im selben Zeitraum 28.980 neue landwirtschaftliche Schlepper registriert; das entsprach einem Zuwachs von fast 5 %. In Italien blieb die Zahl der Neuzulassungen mit 18.575 den Verbandsangaben zufolge nahezu stabil, während in Großbritannien ein Plus von gut 5 % auf 14.544 Anmeldungen verzeichnet wurde.

Bei der Bewertung der 2019 erfolgten europäischen Zulassungen ist laut CEMA allerdings zu bedenken, dass es 2018 hier einen ungewöhnlichen Rückgang gegeben habe, die sich aufgrund neuer gesetzlicher Vorgaben in das Jahr davor verlagert hätten. Das müsse bei der Beurteilung der Entwicklung eingepreist werden. Wenn dies berücksichtigt werde, sei die Anzahl der Neuzulassungen 2019 stabil verlaufen.

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