Agritechnica

Neue Wender-Modelle von Fendt

Mit dem neuen Lotus stellt Fendt einen neuen Zettwender für mittlere und große Betriebe vor. Zudem ergänzt der Twister 11010 DN das gleichnamige Wenderprogramm.

Die neue Zettwender-Baureihe Fendt Lotus umfasst drei Modelle: die angebauten Fendt Lotus 770 und die angehängten Fendt Lotus 1020 T und 1250 T. Alle Lotus Modelle sind mit den Fendt Performance Zinken ausgestattet. Die Zinken sollen flexibler als konventionelle Zinken sein: Durch die schleppende Zinkenstellung hat der äußere Zinken immer eine höhere Geschwindigkeit als der innere, was eine bessere Bodenanpassung ermöglichen soll.

Zusätzlich schützen die Performance Zinken die Grasnarbe vor Beschädigungen. Zinkenposition und -form würden das Mähgut optimal aufnehmen, erklärte die Firma bei der Vorstellung. So könne auch nasses und schweres Futter effektiv gewendet werden. Zudem ermögliche die Zinkenposition besonders hohe Arbeitsgeschwindigkeiten. Damit erreiche der Fendt Lotus um bis zu 15 % höhere Flächenleistungen als Wender mit herkömmlichen Zinken, heißt es.

Zinkenbefestigung und Randstreuen

Die spezielle Zinkenbefestigung mit veränderbarem Anstellwinkel ermöglicht eine einfache Einstellung der Wurfweite. Ebenso lässt sich damit die Randstreueinrichtung einstellen. Hierzu werden die Zinken am äußeren Kreisel in die innerste Position gebracht und sorgen somit für einen sauberen Feldrand und eine perfekte Verteilung des Mähgutes. Werden alle Zinken in die innerste Stellung gebracht, können bei leicht abgesenkter Drehzahl auch Nachtschwaden generiert werden – ohne zusätzliches Nachtschwadgetriebe.

Kreiseldrehzahl

Die schleppende Zinkenstellung verhindert ein zu aggressives Beschleunigen des Mähgutes. Mit einer Kreiseldrehzahl zwischen 400 und 450 U/min ist der Fendt Lotus zudem äußerst schonend zum Erntegut, bietet aber die nötige Beschleunigung für eine effektive Verteilung, so die Fendt-Ingenieure weiter. Möglich machen das die Stellung der doppelten Performance Zinken, der spezielle Winkel der Zinken und die steile Stellung der Kreisel.

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Fendt Lotus 770

Fendt Lotus

Fendt Lotus (Bildquelle: Pressebild)

Höchste Stabilität auch unter schwierigen Bedingungen könnte die angebaute Variante Fendt Lotus 770 mit einer Arbeitsbreite von 7,70 m bieten. Die Stabilo Nachlaufeinrichtung hält den Wender immer in der Spur, erklärt Fendt weiter. Ein Aufschaukeln bei ungünstigen Mähgut- und Feldbedingungen werde unterbunden.

Der Lotus 770 soll auch mit hohen Arbeitsgeschwindigkeiten klar kommen. Zusätzlich verfüge die Nachlaufeinrichtung über eine automatische Verriegelung, die für eine besonders hohe Sicherheit und Stabilität im ausgehobenen Zustand beim Straßentransport sorgt.

Stabil angebaut im Dreipunkt, ist der Fendt Lotus mit vier Drehpunkten und zwei Verbindungsbalken ausgestattet. Dank der trapezförmigen Konstruktion entstehe so ein imaginärer Drehpunkt in der Mitte der Zugmaschine. Das Stabilo Nachlaufsystem hat damit einen größeren Hebel und kann den Wender einfach in der Spur halten. Außerdem vereinfacht es Kurvenfahrten und das Arbeiten am Vorgewende.

Serienmäßig ist der Fendt Lotus 770 mit einer hydraulischen Transportumstellung ausgestattet. Hierbei schwenken die Außenkreisel hoch. So liegt der Schwerpunkt günstig und die Vorderachsentlastung ist gering. Die Transportbreite bleibt dabei unter 2,95 m.

Um den Wender optimal vor Beschädigungen zu schützen, sei der Fendt Lotus 770 mit einem besonders zuverlässigen Antriebsstrang ausgestattet. Die Nockenkupplung sichert eine Drehmomentübertragung von 1.000 Nm ab. So sind auch hohe Arbeitsgeschwindigkeiten bei viel Aufwuchs kein Problem.

Fendt Lotus 1020 T und 1250 T

Fendt Lotus

Fendt Lotus (Bildquelle: Pressebild)

Die gezogenen Fendt Lotus 1020 T und 1250 T sind laut Hersteller für hohe Leistung auch unter schwierigen Bedingungen gebaut. Die Zugdeichsel sorge für Laufruhe sowie eine durchgehende Wendeleistung. Der Anbaurahmen mit nach hinten versetztem Drehpunkt stabilisiert das Fahrverhalten zusätzlich und ermöglicht dem Lotus – durch die kurze Rahmenlänge – außerdem eine hohe Wendigkeit. Dank des sehr guten Nachlaufverhaltens erhöht sich der Bedien- und Fahrkomfort merklich, heißt es. So würden sich die gezogenen Lotus auch in Kurven sicher händeln lassen.

Die Maschinen gibt es in den Arbeitsbreiten 10,20 m und 12,50 m. Der stabile Hauptrahmen sowie das eigene Fahrwerk sorgen dafür, dass die Tasträder nicht durch den Hauptrahmen belastet werden. So wird ein Einsinken auf weichem Untergrund vermieden. Damit erreichten die Lotus 1020 T und 1250 T eine bessere Bodenanpassung und üben weniger Bodendruck aus.

Zum Straßentransport werden die Kreisel auf dem Rahmen hintereinander abgelegt.

Alle Details auf einen Blick:

  • Arbeitsbreiten von 7,70, 10,20 und 12,50 m
  • Fendt Performance Zinken
  • Randstreueinrichtung
  • Schleppende Zinkenstellung
  • Kreiseldrehzahl zwischen 400 und 450 U/min
  • Stabile Rahmenkonstruktion mit wartungsfreien Doppelkreuzgelenken
  • Angebaute Variante: Fendt Lotus 770 mit Stabilo Nachlaufvorrichtung
  • Gezogene Varianten: Fendt Lotus 1020 T und 1250 T mit stabiler Zugdeichsel und nach hinten versetztem Drehpunkt

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Twister 11010 DN

Fendt Twister 11010 DN

Fendt Twister 11010 DN (Bildquelle: Pressebild)

Mit dem neuen Zettwender Twister 11010 DN wird die Twister Baureihe um ein neues Spitzenmodell im Bereich der Anbauwender erweitert. Ausgestattet mit 10 Kreiseln, bietet der Twister 11010 DN die optimale Kombination aus der schlagkräftigen Technik angehängter Maschinen und der Stabilität angebauter Wender, wirbt das Unternehmen weiter.

Der Twister 11010 DN wird im Dreipunktanbau angebaut und verfügt über eine Arbeitsbreite von 10,72 m. In Transportstellung ist der Twister dabei trotzdem sehr kompakt. Dank Synchronaushebung der Kreisel werde das Arbeiten am Hang viel komfortabler. Und mit dem optionalen Nachtschwadgetriebe könne die Kreisel­drehzahl reduziert werden. So würden ideale Nachtschwade bei hoher Flächenleistung geformt und das Erntegut vor dem Eindringen von Feuchtigkeit durch Tau geschützt.

Für maximale Einsatzsicherheit sorge in den Fendt Twister 11010 DN die automatische Sicherheitsabschaltung mit integriertem Freilauf. Hierbei wird der Kraftfluss unterbrochen, sollte die Maschine über die Vorgewendestellung hinaus angehoben werden. Schäden am Antriebsstrang werden durch die selbstzentrierenden Kreuzgelenke verhindert. Der Fendt Twister 11010 DN ist zudem mit einer verstärkten Pendelbremse ausgestattet.

Der Twister 11010 DN kann optional mit einem hydraulischen Schwadtuch zum Randstreuen ausgestattet werden. Hier wird ein Randstreueffekt - anders als bei der üblichen Randstreueinrichtung für Dreipunkt-Maschinen - nicht über das Schrägstellen des Wenders erzielt, sondern mit einem Schwadtuch.

Alle Details auf einen Blick:

  • 10 Kreisel
  • 10,72 m Arbeitsbreite
  • Kompakte Transportmaße
  • Im Dreipunkt angebaut
  • Optionales Nachtschwadgetriebe
  • Automatische Sicherheitsabschaltung mit integriertem Freilauf
  • Verstärkte Pendelbremse
  • Optionales hydraulisches Schwadtuch

Fendt Twister 11010 DN

Fendt Twister 11010 DN (Bildquelle: Pressebild)


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