Bayer stellt Zusammenfassungen von mehr als 300 Sicherheitsstudien zu Glyphosat online

„Das Vertrauen in die wissenschaftliche Integrität des Pflanzenschutzes ist für uns von zentraler Bedeutung“, erklärt Liam Condon, Vorstandsmitglied der Bayer AG (Bildquelle: Bayer)

Bayer stellt ab sofort auf einer eigens dafür geschaffenen Transparenzplattform über 300 Zusammenfassungen von Studien zur Sicherheit von Glyphosat online.

Wie bei den anderen Substanzen, die Teil der Transparenz-Initiative sind, konzentriert sich Bayer auf Sicherheitsstudien, die im Rahmen des Zulassungsverfahrens für Pflanzenschutzmittel der Europäischen Union (EU) eingereicht wurden. Auf der Website sind Zusammenfassungen von Studien zu den Themen Rückstände und Metabolismus (18), Umweltverhalten (32), Toxikologie (180) und Ökotoxikologie (88) für aktive Substanzen sowie repräsentative Formulierungen zu finden. Weitere Informationen finden Sie auf der FAQ-Seite.

Der Zugang zu den deutlich umfangreicheren vollständigen Sicherheitsstudien wird im Jahr 2019 möglich sein. Dies gilt für alle Studien, die Bayer gehören und die für die Wiederzulassung des Wirkstoffs im Dezember 2017 in der Europäischen Union bei den zuständigen Behörden eingereicht wurden.

Weitere Forschungsergebnisse im Hinblick auf Glyphosat erhalten Sie von der europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA), der U.S.-Umweltschutzbehörde (EPA) und der Glyphosat-Task-Force. Hintergrundinformationen zu Glyphosat und seiner Historie als sicheres und effektives Unkrautbekämpfungsmittel für Landwirte in aller Welt finden Sie zudem hier.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Erwin Schmidbauer

Zusammenfassungen sind oft nur die halbe Wahrheit

Für einen ersten Überblick sind Zusammenfassungen sicher wichtig. Aber eine Studie kann man nur dann richtig bewerten, wenn man alles liest und vergleicht. Schönes Beispiel ist die Studie von Hallmann zum Insektensterben. Aus der Zusammenfassung alleine wären die handwerklichen Fehler und Probleme der Studie nicht erkennbar gewesen.

von Matthias Zahn

Wer hat die Studien finanziert!?

Das wäre interessant. Soweit sie von Bayer/Monsanto finanziert wurden sind sie sicher mit Vorsicht zu geniesen. Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast....

von Bernd Brunhöver

gegner interssiert so etwas nicht

Leider eine gute Aktion und ich glaube sogar ehrlich aber das Problem ist das Kritiker mit Fakten nix anfangen können hier zählt nur Stimmungsmache heißt also jetzt gegen Glyfosat sein und wenn es vom Markt ist über die Bauern schimpfen das sie zum x. mal Bodenbearbeitung machen weil es staubt oder was denen dann noch so einfällt ( dieselverschwendung o.ä )

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