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KWS-Rübensorten mit Doppeltoleranz gegen Rizomania

In einigen Ländern wie den Niederlanden, Belgien und Großbritannien ist die Rizomania-Toleranz, die auf dem sogenannten Holly-Gen beruht, bereits gebrochen. Auch bei uns könnte es dazu kommen. Auf den DLG-Feldtagen stellte die KWS jetzt zwei Sorten vor, die mit einer Doppeltoleranz gegen Rizomania ausgestattet sind.

Lesezeit: 2 Minuten

In einigen Ländern wie den Niederlanden, Belgien und Großbritannien ist die Rizomania-Toleranz, die auf dem sogenannten Holly-Gen beruht, bereits gebrochen. Auch bei uns könnte es dazu kommen. Auf den DLG-Feldtagen stellte die KWS jetzt zwei Sorten vor, die mit einer Doppeltoleranz gegen Rizomania ausgestattet sind: Breeda und Fiorella. Diese besitzen eine zweite Resistenzquelle (C48) und bringen dennoch eine hohe Leistung. Damit wären deutsche Anbaugebiete für einen Resistenzbruch gerüstet. Grund zur Panik bestehe aber nicht, so Dr. Alexander Coenen, Regionenleiter Deutschland im Segment Zuckerrübe bei KWS.

 

Zudem präsentierte KWS auf den Feldtagen in Haßfurt ihr breites Portfolio an Zuckerrübensorten. Die „Schlager“ für die kommende Anbausaison seien Danica, Annelaura und Lisanna. Sie sollen beste Leistungen unter allen Anbaubedingungen bringen. Danica und Annelaura glänzen durch den höchsten BZE unter den zuckerreichen Sorten. Lisanna gilt als BZE-stärkste Sorte für Flächen mit Nematodenbefall oder -verdacht. In den offiziellen Versuchen des Instituts für Zuckerrübenforschung liegen diese drei Sorten an der Spitze in den jeweiligen Versuchsserien.

 

Obwohl sich die weltweite Zuckerrübenanbaufläche in den vergangenen 25 Jahren halbiert hat, erhöhte die KWS ihr Forschungs- und Entwicklungsetat für Zuckerrüben kontinuierlich – Tendenz weiter steigend. Der jährliche Zuchtfortschritt beträgt bei Rüben 1 bis 2 % Rübenertrag. Das Ziel ist, im Jahr 2020 einen Zuckerertrag von 20 t/ha zu ernten. Dazu beitragen soll auch die Gleichstandssaat, zu der die KWS Versuche anstellt.

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