Geschäftszahlen

Syngenta Group mit starkem Jahresauftakt

Syngenta hat bei Umsatz und Gewinn im ersten Quartal 2022 deutlich mehr erzielt als im Vorjahr. Die größte Geschäftseinheit Crop Protection brachte es auf einen Erlös von 4 Mrd. €.

Dem Pflanzenschutz- und Saatguthersteller Syngenta ist ein sehr starker Jahresauftakt 2022 gelungen. Wie der Konzern in Basel mitteilte, steigerte sich der Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 26 % auf rund 8,4 Mrd. €.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich ebenso deutlich, nämlich um 25 % auf 1,8 Mrd. €. Damit habe sich das Wachstum aus dem Jahr 2021 fortgesetzt, wobei man von einer frühen Nachfrage der Landwirte profitiert habe, stellte die zum chinesischen Staatskonzern Chemchina gehörende Syngenta Group fest. Ihr zugeordnet sind außerdem die israelische Adama und die Agrarsparte von Sinochem.

Der Umsatz von Syngenta Crop Protection, der größten Geschäftseinheit, stieg um 25 % auf 4,0 Mrd. €. Getrieben von einer „außergewöhnlichen“ Nachfrage legten die betreffenden Erlöse dem Konzern zufolge in Lateinamerika um 70 %, in Nordamerika um 43 % und in China um 46 % zu. Die Umsätze in Europa, Afrika und dem Nahen Osten erhöhten sich um 8 %, in der Region Asien/Pazifik ohne China um 5 %. Höhere Preise hätten die gestiegenen Kosten ausgeglichen.

Gleiches galt laut Syngenta auch für ADAMA. Auch hier konnten über höhere Verkaufspreise der Anstieg der Rohstoff-, Logistik- und Energiekosten sowie zudem negative Währungseffekte ausgeglichen werden. ADAMA steigerte die Umsätze gegenüber dem ersten Quartal 2021 um 28 % auf 1,7 Mrd. €.

Saatgutgeschäft weniger dynamisch

Nicht ganz so dynamisch verlief das Saatgutgeschäft: Die Erlöse von Syngenta Seeds legten „nur“ um 15 % auf 1,4 Mrd $ (1,3 Mrd Euro) zu. Der Umsatz mit Feldsaaten in Europa, Afrika und dem Nahen Osten wuchs um 10 %, in Nordamerika um 5 %, in der Region Asien/Pazifik - ohne China - um 65 % und in China um 53 %. Die Umsätze in Lateinamerika verdoppelten sich aufgrund höherer Maisverkäufe. Beeinträchtigt durch negative Währungseffekte blieb der Umsatz mit Gemüsesaatgut laut Syngenta unverändert, und der mit Blumen ging um 3 % zurück. Höhere Preise hätten aber auch hier die gestiegenen Kosten kompensiert. Die Syngenta Group China erwirtschaftete im ersten Quartal 2022 einen Umsatz von 2,4 Mrd $ (2,3 Mrd Euro); das war ein Plus von 25 %. Das Saatgutgeschäft brummte dabei besonders stark, dank der Einführung neuer Reissorten. Die Erlöse im Bereich Modern Agriculture Platform (MAP) verdoppelten sich. In dem Zusammenhang betonte der Konzern, dass der Index für die „grüne Entwicklung“ der MAP-Landwirte in China im vorigen Jahr um 53 % höher gewesen sei als der der Nicht-MAP-Landwirte.

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