Leserfrage

Wer haftet, wenn der Lohnunternehmer Gülle bei Frost fährt?

Ich bin Lohnunternehmer. Einige Kunden wollen, dass ich für sie Gülle auf gefrorenen Böden fahre. Ich will mich nicht strafbar machen, meine Kunden aber auch nicht verlieren. Wie ist die Rechtslage?

Frage:

Ich bin Lohnunternehmer und biete Gülleausbringung im Lohn an. Seit dem 1. Februar darf wieder Gülle auf den Acker ausgebracht werden. Allerdings nur, wenn dieser frostfrei ist. In unserer Region ist der Boden noch gefroren. Trotzdem wollen einige Kunden, dass ich für Sie Gülle ausbringe. Ich will diese Kunden natürlich nicht verlieren, mich aber auch nicht strafbar machen. Wie sieht hier die Rechtslage aus? Hafte ich für die Gülleausbringung auf Frost oder der Landwirt?

Antwort:

Mit der neuen Düngeverordnung 2020 gilt das Verbot der Ausbringung von stickstoff- oder...

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Ich habe von einem Landwirt gehört, dass man Gülle oder Mist fahren darf, wenn es tagsüber taut und nur nachts friert, auch wenn tagsüber noch Frost im Boden ist. Stimmt das?

Das gilt ab jetzt

Gülle-Sperrfrist endet am 31. Januar

vor von Alfons Deter

Die neuen Vorschriften zur Gülleausbringung gelten zunächst nur für Ackerland, nicht für Grünland und Ackergrasflächen. Dort sind weiter die gängigen Breitverteiltechniken erlaubt.


Diskussionen zum Artikel

von Hans-Heinrich Wemken

Streudienst im Straßenverkehr!

In der jetztigen Frostperiode werden Salzfrachten auf die Autobahnen und Landstraßen stündlich ausgebracht. Diese Salzfracht fließt anschließend auf die Grünstreifen und in die Entwässerungsysteme des Straßennetzes, so dass das Wasser nicht mehr gefriert. Frage an Top- Agrar: Wie ... mehr anzeigen

von Fritz Gruber

Genauso Herr Brinkmann

Ich schreibe es schon seit Wochen anders wird's nichts werden es stellt sich nur die Frage wann es auch der letzte kapiert hat oder ob man es überhaupt kapiert

von Josef Doll

Und wieder

werden 10.000 Fässer mehr gebraucht . Weil die Verdichtung an der Gülle gefahren werden darf immer enger wird. Die Gülleausbringung wird verteuert sich so stark das diese zu einem KO Faktor wird. Ich denke das ist gewollt.

von Hermann Freese

Danke Herr Gruber

Also nur in SH geändert? Meine Information aus dem Januar war, dass es nun in ganz Deutschland auf "Wunsch der EU" einheitlich geregelt ist

von Hermann Freese

das

Das mit Bayern (und SH btw. auch) ist doch längst hinfällig. Was soll hier ein neuer Artikel, wo was mit dem Wissensstand vom 08.12.20 verbreitet wird, obwohl das längst korrigiert ist. Das ist Irreführung und sogar grob fahrlässig von TA!!

von Karlheinz Gruber

Nein

bei uns in Bayern noch aktuell.

von Günter Schanné

In Bayern

gehen die Uhren anders. Bayern ist ein Bauernstaat.

von Edelhard Brinkmann

Abwarten

Das kommt noch dicker, das ist erst der Anfang. Wir Landwirte sollten anfangen so zu Denken wie Industriebetriebe und nichts mehr erzeugen oder bearbeiten wenn es sich nicht mehr lohnt. Betrieb dicht machen oder Preise hoch sonst gibt es nichts mehr. Die ganze Geschäftswelt macht das so ... mehr anzeigen

von Rudolf Rößle

Warum

kann die bayrische Option nicht auf andere Bundesländer übertragen werden? Der Flurschaden in Wiesen wird dieses Jahr enorm sein.

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