Windenergie

Altmaier will Krisentreffen mit der Windbranche Premium

Das Bundeswirtschaftsministerium will nach der Sommerpause auf die akute Flaute bei der Windenergie reagieren – viel zu spät, kritisiert die Opposition.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will sich nach der Sommerpause mit Vertretern der Windenergiebranche sowie der Bundesländer treffen. Grund ist die akute Krise der Windbranche mit dem historisch niedrigem Zubau im ersten Halbjahr.

Altmaier begründet die Einladung zu dem Treffen laut Medienberichten mit der mangelnden Fläche für den Ausbau, den stockenden Genehmigungsverfahren und den über 1.000 Bürgerinitiativen gegen die Windenergie. Es sei mehr Akzeptanz...

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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Diskussionen zum Artikel

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von Rudolf Rößle

Bürgerwindräder

sind nach der garantierten Einspeisedauer oft ein Draufzahlgeschäft. Ich verstehe nicht warum Bürgerstrom behindert wird und nur die Konzerne den Reibach machen dürfen. Fragen sie doch mal die Finanzämter, was der einzelne Stromerzeuger Abgaben zahlt und hochgerechnet die Energieriesen/ kwh.

von Christian Bothe

Altmeier Gipfel

Wozu noch mehr von diesen Windmüll(mühlen). Braucht kein Mensch und Altmaier kann sich den Gipfel sparen. Am Ende "außer Spesen nichts gewesen". Die Bundesregierung sollte ihre verfehlte Energiepolitik korrigieren und auf einen Energiemix von konventioneller und erneuerbarer Energieproduktion setzen wie das andere Staaten auch tun! Was soll so ein Gipfel bringen? Im Juni haben die Energiekonzerne billigen Kohlestrom aus den Nachbarländern eingekauft...Heutzutage wird ja alles mit Klimaveränderungen begründet ( CO2??),wobei kein Mensch exakt weiß,was dafür die Ursachen sind!

von Andreas Gerner

Scheinheilig

Altmaier selbst war es doch, der die Akzeptanz der Windkraft massiv und wie kein anderer torpediert hat mit seinem erlogenen "1 Billion Kosten der Energiewende" Schreckgespenst. Und das während seiner Zeit als UMWELTMINISTER! Seine unangebrachten Seitenhiebe haben die Krise maßgeblich befeuert. Da fällt einem doch nichts mehr ein, wenn sich ausgerechnet der personifizierte Bremsklotz Nr.1 jetzt um den Scherbenhaufen kümmern will. Was kommt denn als nächstes? Dass morgen Horst Seehofer(10H) anprangert, dass in Bayern ja kaum noch Windräder gebaut werden?

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