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Solarstrom

Solaranlagen für Balkone boomen

Viele Privathaushalte setzen inzwischen auf die Mini-Solaranlagen zur Eigenstromproduktion. Die CDU will den Ausbau der Anlagen jetzt beschleunigen.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Ausbau von Balkon-PV-Anlagen hat sich im ersten Quartal des Jahres 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als versiebenfacht. Immer mehr Endkunden erkennen das Potenzial der kleinen Solarstromanlagen, um umweltfreundlichen Strom direkt vor Ort zu erzeugen und somit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Balkon-PV-Anlagen bestehen meist aus einem oder wenigen PV-Modulen und einem Wechselrichter, der den produzierten Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt und somit für den Haushalt nutzbar macht. Über eine Steckdose wird die Balkon-PV-Anlage an den eigenen Haushaltsstromkreis angeschlossen und bietet den Endkunden ohne Dachfläche oder ergänzend zur Dachfläche eine attraktive Möglichkeit, die Vorteile der Sonnenenergie auf ihren Balkonen zu nutzen.

Zubau steigt stark an

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Eine aktuelle Analyse des Marktstammdatenregisters zeigt, dass sich ein stark wachsender Trend zur Nachfrage nach Balkon-PV-Anlagen abzeichnet, berichtet das Marktforschungsinstitut EUPD Research. Im ersten Quartal 2023 ist der Zubau von Balkon-PV-Anlagen gemessen an der installierten Leistung im Vergleich zum ersten Quartal 2022 um rund 660 % gestiegen.

­Union will Ausbau beschleunigen

Die CDU/CSU-Fraktion plädiert für einen beschleunigten Ausbau von Balkonkraftwerken. Mit einem entsprechenden Gesetzentwurf will sie dafür die rechtlichen Voraussetzungen schaffen: Konkret soll für Mieter gegenüber ihrem Vermieter und für (Mit-) Eigentümer gegenüber ihrer Eigentümergemeinschaft ein Anspruch auf Anbringung und Nutzung der steckerfertigen Photovoltaik-Anlagen gesetzlich geregelt werden.

Derzeit bestehe ein solcher Anspruch nicht, heißt es in der Vorlage. Die Installation von Balkonkraftwerken sei von der Zustimmung des Vermieters oder der Eigentümergemeinschaft abhängig. Diese Zustimmungserfordernisse stellten „große Hindernisse“ beim beschleunigten Ausbau von Balkonkraftwerken darf, so die Union. Dabei trügen die Photovoltaik-Anlagen dazu bei, dass Haushalte ihre Stromkosten reduzieren und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten könnten. Dieser „kostengünstige Einstieg“ in die Nutzung erneuerbarer Energien müsse „unkompliziert und für alle leicht realisierbar sein“, schreibt die Fraktion im Entwurf.

Weitere Informationen zu Balkonanlagen erhalten Sie auf der Internetseite der Bundesnetzagentur.

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