Windkrise

Enercon hält an Stellenstreichung fest Premium

Auch nach zwei Krisengesprächen in Hannover und Aurich und Hilfsangeboten aus der Politik sieht der ostfriesische Anlagenhersteller keine Alternative zum Jobabbau.

Ohne konkrete Ergebnisse sind gestern zwei Krisengespräche das Auricher Windanlagenherstellers Enercon mit niedersächsischen Politikern zu Ende gegangen. Zunächst hatten sich am Mittwochvormittag Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, Umweltminister Olaf Lies und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann sowie Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann mit Enercon-Chef Hans-Dieter Kettwig in der Staatskanzlei in Hannover getroffen. Laut Kettwig hat die Rotorblattfertigung in Deutschland keine Chance mehr. Daher hielt er an seiner Aussage fest, dass es zum Abbau von bis zu 3000 Stellen in Aurich und...

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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Diskussionen zum Artikel

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von Heinrich Albo

Die Aktien von

Nordex oder Vestas ,haben im letzten Jahr um 40- 70 %zugelegt....Das kleine Deutschland kann solche Hersteller nicht retten....

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