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Neue Partner für die Direktvermarktung

Die Direktvermarktung von Biogasstrom ist einer der ganz großen Trends für das Jahr 2012 undentsprechend auch auf der Agritechnica in Hannover. Hier haben sich verschiedene Hersteller und Vermarkter präsentiert, die für bestehende und neue Biogasanlagen interessante Konzepte anbieten: MT Energie arbeitet mit dem Stromvermarkter „energy2market“ aus Leipzig zusammen.

Lesezeit: 3 Minuten

Die Direktvermarktung von Biogasstrom ist einer der ganz großen Trends für das Jahr 2012 undentsprechend auch auf der Agritechnica in Hannover. Hier haben sich verschiedene Hersteller und Vermarkter präsentiert, die für bestehende und neue Biogasanlagen interessante Konzepte anbieten:

  • MT Energie arbeitet mit dem Stromvermarkter „energy2market“ aus Leipzig zusammen. Um  Anlagenbetreibern den Einstieg in die Direktvermarktung zu erleichtern, bietet MT den „EEG plus-Tarif“, der einen Erlös in Höhe der heutigen EEG-Vergütung plus einen Aufschlag von 0,5 Cent je kWh garantiert (www.mt-energie.de ).
  • PlanET zahlt Anlagenbetreibern 0,15 Cent je kWh mehr als die EEG-Vergütung, wenn sie in das Marktprämienmodell einsteigen. Zusätzlich können Anlagenbetreiber bis zu 1,9 Cent je kWh mehr erlösen, wenn sie mit ihrer Anlage am Regelenergiemarkt teilnehmen oder den Strom regional direkt an einen Kunden verkaufen. Bei der Vermarktung arbeitet PlanET mit dem Anbieter „Clean Energy Sourcing“ zusammen (www.planet-biogas.de ).
  • Envitec hat mit der „Stromkontor GmbH“ eine Tochter gegründet, die mit EGL Deutschland Biogasstrom auf dem Strommarkt anbieten will. Envitec garantiert Anlagenbetreibern Zahlungen in Höhe der jeweiligen EEG-Vergütung, geht aber von deutlichen Mehrerlösen über das Marktprämienmodell aus (www.envitec-biogas.de ).
  • Eurobiogas will eine Erzeugergemeinschaft für Biogasanlagen gründen und einen Rahmenvertrag mit einem Stromhändler vereinbaren. Die Lieferverträge soll dann jeder Anlagenbetreiber selbst mit dem Stromhändler abschließen (www.eurobiogas.de ).
  • Next Kraftwerkebieten ihre Dienstleistung zur Vermarktung von Strom direkt an und treten mit einzelnen Landwirten in Kontakt. Sie haben einen Pool von Anlagen, um eine größere Menge Strom optimal vermarkten zu können (www.next-kraftwerke.de ).
 

Schon vor der Agritechnica haben sich erste Dienstleister zur Bündelung und Vermarktung von Strom am Markt präsentiert:

  • Um den Landwirten beim Einstieg in das Marktprämienmodell zu helfen, hat die RWG Emsland Süd zusammen mit dem WLV in Münster, dem niedersächsischen Landvolk, der Agravis und anderen Partnern die GeLa GmbH gegründet, die den Strom bündeln und gemeinsam vermarkten will (www.gela-energie.de ).
  • Nach dem gleichen Vorbild haben sich bereits Anfang des Jahres mehrere Landwirte zur  „Genossenschaft Deutscher Grünenergie-Erzeuger“ (www.gdge.de ) zusammengeschlossen. Beide Bündler arbeiten mit dem Stromvermarkter energy2market (www.energy2market.de ) in Leipzig zusammen.
  • Die Green Energy Systems GmbH (GESY) ist eine Grünstromgesellschaft mit Sitz in Berlin, die von 20 Betreibern von erneuerbaren Energien und dem Stadtwerkenetzwerk Trianel betrieben wird. GESY gehört nach eigenen Angaben zu den Marktführern in der Vermarktung erneuerbarer Energie in Deutschland (www.gesy.net ).   

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