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Heftige Reaktion nach E10-Pleite

Die Diskussion um die künftige Biokraftstoffstrategie ist nach dem Ethanol-Rückzug erneut entbrannt.

Lesezeit: 2 Minuten

Viele Verbände und Politiker nutzten die Ankündigung von Bundesumweltminister Siegmar Gabriel, die Biokraftstoffnorm für eine höhere Bioethanolbeimischung vorerst nicht zu ändern, um ihre Forderungen durchzusetzen. Kritiker sehen dagegen die angestrebten Klimaschutzziele in Gefahr, wenn der Biokraftstoffanteil nicht ausgeweitet wird. Hier einige Auszüge aus der derzeitigen Debatte:


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• Wie viele Befürworter von Reinkraftstoffen fordert auch der Thüringer Umweltminister Dr. Volker Sklenar, die Besteuerung von Biokraftstoffen zu senken und damit Reinkraftstoffe wieder stärker zur fördern, damit das Klimaziel bezüglich Biokraftstoffen erreicht werden kann.


• Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert wie andere Verbände auch, die PKW-Industrie müsse mit technischen Anstrengungen für weniger CO2-Ausstoß sorgen. Sie dürfe dagegen nicht Biokraftstoffe dazu nutzen, den geforderten Wert der CO2-Emissionen auf 120 Gramm je Kilometer zu senken.


• Der ADAC nimmt auch die Autofahrer in die Pflicht: Umweltbewusstes und Sprit sparendes Fahren sowie der Einsatz von verbrauchsgünstigen Fahrzeugen könnte erheblich CO2 eingespart werden.


In der aktuellen öffentlichen Diskussion sei klar geworden, dass bislang die Nachhaltigkeit von Bioethanol nur bei Verwendung heimischer Rohstoffe gewährleistet sei, resümiert der Verband der deutschen Bioethanolwirtschaft Landwirtschaftliche Biokraftstoffe e.V. (LAB). Er unterstütze die Initiative von Bundesminister Gabriel für eine auch bei importierten Biokraftstoffen wirksame EU-Nachhaltigkeitsregelung ausdrücklich. Der Verband fordert, dass Nachhaltigkeit nicht nur bei Biokraftstoffen lückenlos gewährleistet werden müsse. Es gehe nicht an, dass in anderen Bereichen wie Speiseöle und Futtermittel bislang zum Beispiel der Schutz des Regenwaldes keine Rolle spiele.

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