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Jetzt umrüsten auf Eigenstromnutzung – So geht’s

Im zweiten Teil unserer Online-Serie zum Eigenverbrauch erklärt Rechtsanwalt Dr. Helmut Loibl, wie Sie Umlagen und Abgaben sparen und damit günstiger produzieren können.

In dem in seinem Webinar „Die Eigenstromnutzung – Darf ich das? Macht das Sinn?“ hat Rechtsanwalt Dr. Helmut Loibl aus Regensburg viele rechtliche Fallstricke für Anlagenbetreiber herausgestellt, die beim Eigenverbrauch von Strom aus Windenergie-, Photovoltaik-, Biogasanlagen oder anderen erneuerbaren Energien zu beachten sind. Wir haben die wichtigsten Infos zusammengefasst.

Wann liegt überhaupt ein „Eigenverbrauch“ vor?

Der Eigenverbrauch von Strom ist laut EEG streng definiert. Dazu müssen drei Voraussetzungen gegeben sein:

  • Erzeuger und Verbraucher müssen identisch sein. Das gilt sowohl für Personen als auch Gesellschaften. Wenn eine „Solar GmbH“ den Strom an die „Agrar-GbR“ liefert, ist das kein Eigenverbrauch im Sinne des Gesetzes – auch wenn es sich um den gleichen landwirtschaftlichen Betrieb handelt.
  • Der Strom darf nicht durch das öffentliche Netz geleitet werden.
  • Der Strom muss in unmittelbaren räumlichen Zusammenhang zur Stromerzeugungsanlage verbraucht werden. „Schwierig wird es, wenn Wohnhaus und Stall mit der Solaranlage oder die Biogasanlage weit entfernt voneinander sind. Ob ein Eigenverbrauch vorliegt, müssen Sie dann unbedingt mit dem Netzbetreiber abklären“, rät Loibl. Denn jeder Netzbetreiber legt den unbestimmten Begriff „Räumlicher Zusammenhang“ anders aus.

Welche Umlagen und Abgaben sind zu zahlen?

Das hängt davon ab, ob Sie das öffentliche Netz in Anspruch nehmen oder nicht. Falls ja, müssen Sie alle Umlagen und Abgaben zahlen, die auch beim Bezug von...

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