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Preise für Solaranlagen

Marktstudie zeigt: Verkaufspreis von Photovoltaikanlagen sinkt seit Jahren

Auf dem Online-Marktplatz von „Milk the Sun“ können Betreiber von Photovoltaikanlagen gebrauchte und neue Anlagen verkaufen. Eine Marktpreisstudie zeigt die Preisentwicklung.

Lesezeit: 3 Minuten

Die Preise in Euro je Kilowatt (€/kW) für Photovoltaikprojekte sinken seit sieben Jahren spürbar. Das zeigt die „Marktpreisstudie gewerblicher Photovoltaik-Projekte“ des Dienstleisters „Milk the Sun“, der einen Onlinemarktplatz für den Verkauf von Photovoltaikanlagen betreibt. Die Studie betrachtet drei Anlageklassen: Projektrechte, schlüsselfertige Anlagen sowie Bestandsanlagen. Für die Auswertung hat Milk the Sun über 450 der Datensätze aus dem Online-Marktplatz der letzten sieben Jahre ausgewertet. Im Fokus stand dabei die Analyse der historischen Preisentwicklung unterschiedlicher Anlageklassen, die Frage nach möglichen Einflussfaktoren auf die Preise, sowie der Ausblick in eine mögliche zukünftige Entwicklung. Die Studie verfolgt dabei das Ziel, Investoren eine Entscheidungsgrundlage für eine PV-Investition anzubieten. Außerdem ist die Veröffentlichung auch als Aufruf an andere Marktakteure gedacht, ihre eigenen Daten ebenfalls mit dem Markt zu teilen und hierzu gerne auch mit Milk the Sun zu kooperieren.

Einfluss des Anlagenalters

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Milk the Sun hat den Einfluss des Alters einer Anlage als einen wichtiger Faktor für die Ausgestaltung der Preise nachweisen. Sollte sich der beobachtete Trend in den verschiedenen Anlageklassen auch zukünftig fortsetzen, ist davon auszugehen, dass die Preise von PV-Projekten in den kommenden Jahren weiter sinken werden. Zusammen mit dem ohnehin steigenden Interesse wird dies deren Attraktivität für Investoren nochmals steigern helfen. Zusätzlich deutet sich an, dass in Zukunft bei einer Fortsetzung der erkennbaren Preistrends ein Wendepunkt erreicht wird, zu dem Bestandsanlagen erstmals niedrigere Preise erzielen werden als neu errichtete Anlagen.

Die zentralen Ergebnisse der Studie

Im Detail lauten die Ergebnisse:

  • Die Betrachtung der Durchschnittspreise zeigt, dass Bestandsanlagen die mit Abstand höchsten Preise pro kWp erzielen. Betrachtet man die Daten zu den vollständig vorliegenden Jahren 2014 bis 2019, so liegt der Durchschnittspreis für Bestandsanlagen bei 2.099 €/kWp, für schlüsselfertige „Turnkey-Anlagen“ bei 1.142 €/kWp, und für Projektrechte bei 68 €/kWp.
  • Der Blick auf die Preise des Jahres 2019 unterstreicht das Ausmaß der Preisrückgänge. 2019 lagen die durchschnittlich erzielten Werte für Bestandsanlagen bei 1.569 €/kWp – und damit auf dem niedrigsten Wert im Zeitverlauf. Bei den Turnkey-Anlagen liegen die Preise 2019 mit durchschnittlich 1.033 €/kWp ebenfalls deutlich unterhalb der Vorjahreswerte. In beiden Fällen ist ein klarer Trend zu jährlich sinkenden Preisen erkennbar. In Bezug auf die Projektrechte ist die Entwicklung insgesamt weniger konstant, doch auch hier liegen die Preise im Jahr 2019 mit 49 €/kWp ebenfalls spürbar unter dem Mittelwert der vergangenen 6 Jahre. Die Preisabschläge in Bezug auf die beobachteten Höchstwerte liegen bei knapp 37 Prozent (Bestandsanlagen), 17 Prozent (Turnkey-Anlagen) und 45 Prozent (Projektrechte).
  • Der Beginn des Jahres 2020 war durch überdurchschnittliche Handelsvolumina auf dem Milk the Sun-Marktplatz gekennzeichnet. In diesem Zeitraum haben sich die Preise insbesondere der Bestandsanlagen, sowie zu einem geringeren Maße auch die der Projektrechte, wieder etwas erholt.

Die kostenlose Studie können Sie unter https://www.milkthesun.com/de/photovoltaik-marktpreisstudie anfordern.

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