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E-Hoflader

Mit Solarkraft autonom durch Obst- und Strauchbeerenkulturen

Das Gerät verbraucht 60 % weniger Energie als ein Dieseltraktor, ist leise und nutzt Solarenergie.

Lesezeit: 2 Minuten

Das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e. V. (ATB) in Potsdam hat einen selbstfahrenden elektrischen Hoflader zur Unterwuchspflege entwickelt. Für das Brandenburger Agrarministerium ist der „SunBot“ das ELER-Projekt des Monats Mai.

Pflegemaßnahmen im Obst- und Beerenanbau sind in den Betrieben häufig mit hohen Kosten und Personalaufwand verbunden. Wenn sie nicht durchgeführt werden können, sind Einbußen im Ertrag und bei der Qualität die Folge. Vor diesem Hintergrund wurde zur Optimierung der Strauchbeerenpflege im EIP-Projekt SunBot seit 2018 ein fahrerloser, elektrischer Hoftrac zur Unterwuchspflege entwickelt. Vor wenigen Tagen konnten die Testfahrten in einem Dauernutzungsversuch abgeschlossen werden. Die Auswertungen der Daten wird bis Ende Juli 2023 erfolgen.

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Vier Stunden Laufzeit

Der E-Hoftrac hat eine Laufzeit von rund vier Stunden. Er kann manuell und autonom fahren. Das Gerät verbraucht 60 % weniger Energie als ein Dieseltraktor, ist leise und nutzt Solarenergie. Der Einsatz des E-Hoftracs zeigt, dass häufiges Mähen einen positiven Einfluss auf das Mikroklima hat und somit den Pilzdruck in der Anlage verringern kann. Die Anschaffung eines E-Hoftracs rechnet sich damit auch für kleine und mittelständische Betriebe

Neuartiges Schneidwerk

Unter Einsatz von auf dem Markt verfügbaren E-Traktorkomponenten und Selbstfahr-Navigationssystemen steht nun ein praxistauglicher Prototyp eines autonomen Traktors mit einem neuartigen, leistungseffizienten Schneidwerk bereit. Die Energiebereitstellung erfolgt durch eine Photovoltaikanlage. Im Projekt wurde ein einheitliches Kommunikationsprotokoll (CanBus) für das Sicherheits-, Navigations- und Anbausystem festgelegt.

Die Systeme können demzufolge auf andere Trägerfahrzeuge, die das CanBus nutzen - mit kleinen Anpassungen - übertragen werden. Die Inbetriebnahme des ersten elektrischen Anbaugeräts mit Balkenmähwerk und Förderband ermöglicht zum Beispiel, dass Schnittgut direkt am Fuß der Pflanze als Stickstoffdüngung platziert werden kann.

Ein virtueller Zaun sorgt dafür, dass sich das Fahrzeug sofort ausschaltet, wenn es den vorgegebenen Pfad verlässt oder wenn Objekte im Weg stehen.

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