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Revolutioniert das Power-to-Gas-Verfahren die Biogasproduktion?

Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt die Entwicklung eines direkt im Fermenter ablaufenden Power-to-Gas-Verfahrens. Wie die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) dazu mitteilte, wird der Kohlendioxydanteil des Biogases und im Fermenter erzeugter Elektrolysewasserstoff in zusätzliches Methan umgewandelt.

Lesezeit: 1 Minuten

Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt die Entwicklung eines direkt im Fermenter ablaufenden Power-to-Gas-Verfahrens. Wie die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) vor kurzem mitteilte, wird der Kohlendioxydanteil des Biogases und im Fermenter erzeugter Elektrolysewasserstoff in zusätzliches Methan umgewandelt. Das Verfahren hat laut FNR nicht nur das Potential, die Produktion des wertvollen Energieträgers Methan zu erhöhen. Es trage auch dazu bei, überschüssigen Strom aus fluktuierenden erneuerbaren Quellen wie Sonne und Wind speicherbar zu machen und damit den Verbrauch vom Ort und Zeitpunkt der Erzeugung zu entkoppeln.


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Mit dem seit 1. Juli 2013 laufenden Projekt solle der Nachweis erbracht werden, dass die Vorteile des Verfahrens dessen Nachteile überkompensieren können. Letztendlich gehe es aber um die Vision einer kostengünstigen Energiespeichertechnologie, die aus Biogasanlagen effektive Stromspeicher machen könne, so die FNR. Der besondere Clou dabei sei, dass sich die zu entwickelnden Komponenten auch zum Einbau in bestehende Biogasanlagen eignen sollten.Sollte das neue Verfahren seine technische Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit unter Beweis stellen, könnte es der FNR zufolge in breiterem Umfang eingeführt werden und deutlich mehr Methan für den Ausgleich der unsteten Energieträger Sonne und Wind zur Verfügung stellen.

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