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Schweizer Investoren stoßen GATE-Biodiesel ab

Mit der Schweizer Firma GATE und ihren Biodieselanlagen in Halle und Wittenberg wird eines der größten deutschen Biodieselunternehmen von einem Finanzinvestor an den nächsten weitergereicht. Wie GATE vergangene Woche bekanntgab, wird es unter der Führung von Alvarez & Marsal und dem neuen Vorstandsvorsitzenden Dr. Lukas Fecker saniert.

Lesezeit: 2 Minuten

Mit der Schweizer Firma GATE und ihren Biodieselanlagen in Halle und Wittenberg wird eines der größten deutschen Biodieselunternehmen von einem Finanzinvestor an den nächsten weitergereicht. Wie GATE vergangene Woche bekanntgab, wird es unter der Führung von Alvarez & Marsal und dem neuen Vorstandsvorsitzenden Dr. Lukas Fecker saniert. Damit hat das Engagement des in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Schweizer Investors Fortune Management ein Ende gefunden, das sich schon seit einigen Monaten abzeichnete.


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GATE hat in Wittenberg eine der größten Biodieselanlagen Deutschlands mit einer Jahreskapazität von 200.000 t und einer angeschlossenen Ölmühle errichtet. Die momentan ruhende Ölmühle, die mit Anlieferung neuerntiger Saat im August wieder in Betrieb gehen soll, ist das Filetstück im Wertbestand von GATE.


Bei Biodiesel und Pharmaglycerin will sich GATE hingegen Fecker zufolge künftig "auch auf die Lohnfertigung fokussieren". Ob GATE damit künftig überhaupt eigenen Biodiesel vermarktet, scheint ungewiss. Jedenfalls dürfte die Anlage vorerst deutlich unterhalb ihrer Kapazitätsgrenze betrieben werden.


GATE geht auf eine Gründung unter Beteiligung von Marlene Neckermann, einer Nichte des Versandhaus-Gründers, zurück. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Dieter Heisig starteten sie das Projekt, holten sich dann aber die Schweizer Investoren mit ins Boot. Allein für die Investitionen in Wittenberg genehmigte die EU-Kommission staatliche Beihilfen in Höhe von 30 Mio. Euro und bewilligte dabei auch einen Zuschlag für kleine und mittlere Unternehmen.

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