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SELEGGT

Klöckner rechnet mit Verbot des Kükentötens im kommenden Jahr

Nächstes Jahr soll die Geschlechtserkennung im Ei der Firma SELEGGT (Rewe/Uni Leipzig) in der Breite einsatzbereit sein. Dann wäre Schluss mit dem Kükentöten, sagt Agrarministerin Klöckner.

Lesezeit: 2 Minuten

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat ein baldiges Verbot des Tötens männlicher Küken in Aussicht gestellt. Ein solches Verbot greife, sobald das Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Brutei allgemein verfügbar sei, so die Ministerin in einem Interview.

Sie machte deutlich, dass sie damit im kommenden Jahr rechnet. Klöckner bekräftigte damit ihre wiederholt geäußerte Einschätzung, dass sich das Kükentöten in der Breite am schnellsten mit einer Geschlechtsbestimmung im Brutei beenden lasse. Die Brütereien müssten mit dem Kükentöten aufhören, „sobald ihnen praxistaugliche Alternativen zur Verfügung stehen“, hieß es unlängst in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken im Bundestag.

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Derzeit arbeitet die Firma SELEGGT gemeinsam mit Rewe an der Markteinführung des an der Universität Leipzig entwickelten endokrinologischen Verfahrens zur Geschlechtsbestimmung im Brutei. Nachdem mittels dieses Verfahrens erzeugte Konsumeier bis vor kurzem ausschließlich in Berliner Rewe-Filialen erhältlich waren, soll das Angebot bis Jahresende auf alle Rewe-Läden im Bundesgebiet ausgedehnt werden. Ab 2020 soll das Verfahren auch anderen Marktteilnehmern zugänglich gemacht werden.

Die SPD begrüßte unterdessen die Ankündigung von Klöckner hinsichtlich eines möglichen Verbots des Kükentötens im nächsten Jahr. Gleichzeitig mahnten der agrarpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Rainer Spiering, und die tierschutzpolitische Sprecherin, Susanne Mittag, die Festlegung eines konkreten Zeitpunkts für ein Verbot sowie genaue Informationen über die Ausgestaltung des Umstellungsprozesses an. Nicht dulden werde man eine erneute zeitliche Verschiebung, „nur weil Brütereien sich nicht schnell genug auf ein Ende des Kükenschredderns eingestellt haben“, betonten die SPD-Parlamentarier. Die Technik sei da, dann müsse es auch losgehen.

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