Kroatien

94 Mio. Hühner: Unternehmen will Europas modernste Geflügelproduktion aufbauen

Die Petrinja Chicken Company (PCC) will in Kroatien Europas modernste Geflügelproduktion aufbauen. Ab 2025 sollen jährlich 150.000 t Hühnerfleisch von 94 Mio. Hühnern erzeugt werden.

Lesezeit: 2 Minuten

Das kroatische Unternehmen Petrinja Chicken Company (PCC) hat ein umfassendes Kreislaufwirtschaftskonzept für seine Geflügelproduktion vorgestellt. Es soll alle Schritte vom Hof bis zum Endverbraucher nach den höchsten ESG-Standards beinhalten. Integriert sind die Produktion von Geflügelfutter, eine Brüterei, die Aufzucht von Geflügel und die Fleischverarbeitung.

Lösung für den anfallenden Mist

Newsletter bestellen

Das Wichtigste aus Agrarwirtschaft und -politik montags und donnerstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß der AGBs und den Datenschutzhinweisen zu.

Um dies zu erreichen, setzt die Petrinja Chicken Company auf eine Fermentierungsanlage, die jährlich 63.000 t organischen Dünger produzieren soll. Die Nutzung von Biogas CHP und Sonnenkollektoren sichere dabei die klimaneutrale Energieversorgung mit einer Kapazität von 10 MW. "Wir wollen eine exzellente Fleischqualität mit einer nachhaltigen und klimaneutralen Produktionstechnik liefern", sagt Andrii Matiukha, Unternehmensgründer der Petrinja Chicken Company. Seine Unternehmensgruppe ist in vielen EU-Ländern, im Vereinigten Königreich und auch in der Ukraine tätig, darunter auch im Bereich erneuerbare Energien.

Das Hühnerfleisch soll zur Hälfte in der EU verkauft werden, die anderen 50 % im arabischen Raum und in Asien. Deutschland ist in der EU natürlich der wichtigste Markt. Da Deutschland auch auf dem Gebiet der Geflügeltechnologie führend ist, bezieht die PCC viel technisches Equipment aus Deutschland.

Angebot an Finanzinvestoren

Die Petrinja Chicken Company ist auch interessiert an deutschen (strategischen) Finanzinvestoren und bietet ihnen Beteiligungsmodelle in Form von Mezzanine Capital. PCC bietet nach eigener Aussage Möglichkeiten für strategische Partnerschaften und synergetisches Wachstum sowie die Chance für unsere Aktionäre, von der weltweit steigenden Nachfrage nach Geflügelfleisch zu profitieren. Begleitet wird sie dabei von Steinbeis Mergers & Acquisitions aus Frankfurt.

2025 soll Stall fertig sein

Der Aufbau des Vorzeigebetriebs befindet sich im Zeitplan, die Inbetriebnahme wird für Ende 2025 erwartet. "Wir investieren sehr viel in grüne Technologien und haben den Ehrgeiz, die modernste und nachhaltigste Geflügelproduktion Europas aufzubauen," sagt Oleksiy Shevchenko, CEO, dem die gesamte Projektleitung obliegt und der über reichhaltige Erfahrung in der Lebensmittelindustrie verfügt. Bis dato hat sein Management-Team mehrere große Geflügelfarmen mit Kapazitäten von über 500.000 t/Jahr erfolgreich abgeschlossen.

Mehr zu dem Thema