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Garten-Tipps

Ein Hochbeet anlegen – so geht's

Ein Hochbeet anzulegen, bringt Abwechslung in die Gartenarbeit. Auch Kindern machen solche Bauprojekte oft viel Spaß.

Lesezeit: 3 Minuten

Längere Kulturzeit, bequemes Gärtnern und ein praktischer „Aufbewahrungsort“ für Gartenabfälle, wie z.B. Gehölzschnitt, Rasen und Kompost: Ein Hochbeet ist für viele Gärtner überaus praktisch. Und so baut und legt man es am besten an:

 

  • Die optimale Höhe des Hochbeets beträgt etwa 70 bis 90 cm, in der Breite sollte es 120 cm nicht überschreiten. Dann kann man aufrecht auf Tischhöhe arbeiten und erreicht bequem die Beetmitte.
  • Am besten richtet man Hochbeete in Nord-Süd-Richtung aus, damit sie stets von der Sonne beschienen werden.
  • Für den Bau zunächst eine etwa 30 cm tiefe Grube ausheben.  An den Ecken – und je nach Länge des Hochbeetes auch an den Seiten – sollte man Pfähle in die Erde bringen, die später die Einschalung stützen.
  • Sind Wühlmäuse und Maulwürfe aktiv, empfiehlt es sich, die Grube vollständig mit engmaschigem Draht auszulegen.
  • Die Einschalung muss das Hochbeet bis zur gewünschten Arbeitshöhe vollständig umgeben. Als Material eignen sich unbehandelte Holzbohlen, Bleche oder Steine. Hochbeetkästen sind auch im Handel erhältlich. Wer die Bohlen innen mit Folie, z. B. Gartenteichfolie, auskleidet, kann ihre Lebensdauer um einige Jahre verlängern.
  • Steht die Einschalung, werden als unterste Schicht etwa 40 cm Strauch- und Heckenschnitt, Äste und Zweige eingebracht. Die Hohlräume füllt man mit Hackschnitzeln, Sägespänen und feinerem Schnittgut. Diese grobe Schicht am Boden gewährleistet Wasserabfluss und Luftzufuhr.
  • Darauf schichtet man, was der Garten an verrottbarem Material so hergibt: Unkrautfreie Gartenabfälle, Staudenreste, Grobkompost, Rasenschnitt und Laub.
  • Auch Mist kann ins Hochbeet eingebracht werden, allerdings sollte man maximal eine Schubkarre auf 10 qm rechnen.
  • Den Abschluss bildet eine 20 bis 30 cm dicke Schicht humoser Gartenerde, z. B. der Grubenaushub. Ihn kann man auch mit gut verrottetem Kompost mischen.

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Bis zur Aussaat im Frühjahr, etwa im März, lässt man das Beet ruhen, muss es aber ausreichend bewässern, damit die Hohlräume verschlämmen und die Verrottung in Gang gehalten wird. Um das Beet vor Früh- und Spätfrösten zu schützen, kann man im Frühjahr und im Spätherbst ein Vlies auflegen. Durch den Rottevorgang der Gartenabfälle sackt das Beet im Laufe des Jahres etwa 30 cm tief in sich zusammen, die Hohlräume schließen sich.

Ist das Beet dann im November abgeerntet, sollte man die Schichten mit dem Kultivator durchmischen und kann es direkt wieder mit herbstlichen Gartenabfällen auffüllen. Den Abschluss bildet eine neue Schicht Muttererde. Im darauffolgenden Frühjahr kann man dann erneut mit der Bepflanzung beginnen. Auch im Hochbeet muss man die Fruchtfolge beachten, damit der Schädlings- und der Krankheitsdruck nicht zu hoch werden.

 

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