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Zum Start ins Jahr 2022

Neues Jahr, neuer Plan

Anstatt gute Vorsätze zu fassen, nutzen Sie den Jahreswechsel lieber, um Pläne für die nächsten Monate zu schmieden. Das schafft Struktur und rückt Ihre Prioritäten in den Blick.

Lesezeit: 6 Minuten

Tagtäglich sind Landwirte und Landwirtinnen mit einer Flut von Aufgaben konfrontiert. Die Belastung ist hoch, und die Köpfe sind voll.

Jetzt, zum Jahreswechsel, ist Zeit, um innezuhalten, Luft zu holen und bewusst zu planen. Nach dem Motto „auf dem Papier ist aus dem Kopf“ möchten wir Ihnen einige Möglichkeiten zeigen, wie Sie die kommenden zwölf Monate dank Zettel und Stift mit mehr Struktur und einem guten Blick für die eigenen Prioritäten bestreiten können.

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Einen Klausurtag einlegen

In Klausur gehen, d. h. sich zurückziehen und Zeit zum Denken nehmen, ist in vielen Unternehmen gängige Praxis. Dazu braucht man allerdings kein großes Team. So funktioniert die Methode auch für Sie: Lassen Sie sich auf dem Hof durch einen Verwandten, einen guten Freund oder einen Ihrer Mitarbeiter für einen ganzen, mindestens einen halben, Tag vertreten.

Kochen Sie sich eine Kanne Kaffee oder Tee, suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen weg vom Hof und schalten Sie das Handy aus. Den Klausurtag können Sie zunächst nutzen, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Notieren Sie sich, was gut lief und was weniger gut. Mit einem besonderen Stift, etwa dem guten Füller oder einem hochwertigen Kugelschreiber, geht das noch leichter von der Hand.

Bevor Sie Ihren Blick nach vorn richten, ist es im nächsten Schritt gegebenenfalls sinnvoll, eine Momentaufnahme zu machen. Anders gesagt: Zu ergründen, wo Sie gerade stehen und ob es genauso weitergehen soll. Ihre Überlegungen, zum Beispiel hinsichtlich des Zeitmanagements, lassen sich in Form einer Torte visualisieren. Dabei steht jedes Stück für einen wichtigen Lebensbereich, z. B. Ihre Familie, Freunde, die Arbeit auf dem Hof oder den Vorsitz im Ortsverein. Wie dick Sie ein Stück ansetzen, gibt Auskunft darüber, wie viel Zeit Sie mit der betreffenden Person oder Angelegenheit in den vergangenen Monaten verbracht haben.

Wie soll es in diesem Jahr laufen?"

Schauen Sie sich das Ergebnis an. Sind Sie zufrieden? Oder würden Sie bestimmten Aspekten gerne mehr Zeit widmen? Malen Sie Ihre „Wunsch-Torte“ bei Bedarf direkt neben die aktuelle. Auf diese Weise sieht man auf einen Blick, ob und wie man an den eigenen Prioritäten arbeiten kann. Ein Beispiel: Das Ehrenamt hat Sie so sehr gefordert, dass Sie unter der Woche abends kaum Zuhause waren. Ist es möglich, einige Aufgaben abzugeben, um öfter bei der Familie zu bleiben?

Schreiben Sie abschließend auf, was Sie in der kommenden Zeit erreichen wollen. Wenn Sie in kleinen Schritten denken, erscheinen Ihre Vorhaben gleich realistischer. Manchem mag auch eine konkrete Frist helfen. Wer dazu ein DIN-A4-Blatt nutzt, kann es später zusammenfalten und in sein Portemonnaie stecken. So ist es auch im Stress des Alltags immer greifbar und erinnert an das, worauf Sie hinarbeiten.

Oder: Erstellen Sie eine Visions-Collage. Dazu Bilder aus Magazinen ausschneiden, die Ihre Wünsche veranschaulichen, oder motivierende Sprüche. Auf ein großes Stück Karton kleben. Eventuell einrahmen und aufhängen. Am besten dort, wo Sie sich häufig aufhalten, etwa im Betriebsbüro oder in der Küche.

Ein Brief an sich selbst

Simple Idee, schöner Effekt: Setzen Sie sich in den ersten Tagen des neuen Jahrs hin und verfassen Sie, ganz in Ruhe, einen Brief an sich selbst. Das Zustelldatum: 1. Januar 2023. Verwahren Sie den Brief an einem sicheren Ort. Eine Kalender-Notiz mit der Ablagestelle hilft beim schnellen Wiederfinden.

Erzählen Sie Ihrem zukünftigen Ich, welche Wünsche und Träume sich in den vergangenen zwölf Monaten erfüllt haben, wie Ihr Leben nun aussieht und wer Sie geworden sind. Dann erläutern Sie genau, was Sie getan, ausprobiert, erfahren oder auch losgelassen haben.

Bevor Sie dann im kommenden Jahr den nächsten Brief schreiben, bietet Ihr Text die Möglichkeit zu sehen, wo Sie noch vor einiger Zeit standen, wie viel sich verändert hat und was in den Fokus gerückt ist.

Ein Planer für den Alltag

Zusätzlich zu der Idee, einen Klausurtag Anfang des Jahres einzulegen, ist es womöglich auch hilfreich, sich selbst und sein Leben regelmäßig zu hinterfragen. Dabei helfen klassische Terminplaner aus Papier. Denn was einmal niedergeschrieben ist, hat mehr Bestand als flüchtige Handynotizen.

Tatsächlich bieten die meisten Terminplaner heute mehr als ein Kalendarium zum Eintragen von Zahnarztbesuchen, Bankterminen oder Geburtstagen. Oftmals warten sie zusätzlich mit To-do-Listen, Übersichten verschiedenster Art und Platz für persönliche Notizen auf. Inspirierende Zitate schmücken die Seitenränder, gezielte Fragen kurbeln die Selbstreflexion an.

Wählen Sie ein Modell, das Ihnen Freude bereitet. Denn je mehr Sie Ihren Planer mögen, desto eher werden Sie sich dazu aufraffen können, ihn mit Leben zu füllen: Halten Sie lieber einen Leder- oder einen Leineneinband in den Händen? Welche Farbe soll er haben?

Häufig sind Terminplaner Kalender, Haushaltsmanager und Reflexionshilfe in Einem."

Zwei Beispiele: Der petrolfarbene Spiralkalender „Alltagsheldin“ von der Marke „odernichtoderdoch“ unterstützt dabei, den Haushalt zu managen. Der Kalender im Handtaschenformat kostet derzeit 22,40 Euro und umfasst unter anderem Übersichten für die eigenen Finanzen und abgeschlossene Verträge sowie Pack- oder Verleihlisten. Außerdem enthält er Putz- und Essenspläne. Weitere Infos gibts hier.

Einmal sorgsam ausgefüllt, helfen derartige Listen, den Überblick zu wahren und so dauerhaft Zeit zu sparen. Wer am Ende einer Woche etwa die Essensplanung für die nächste angeht, muss im besten Falle nur einmal einkaufen gehen. Oder: Hält man die oft nur beiläufig erwähnten Wünsche von Familie und Freunden fest, muss man sich zu Weihnachten oder zum Geburtstag nicht den Kopf zermatern.

In schwarz oder hellgrau kommt der Planer von „Klarheit“ daher. Das Modell für 34,90 Euro verspricht, Kalender und Reflexionshilfe in Einem zu sein. Auf den ersten Seiten finden sich Fragen, die zum Nachdenken über die eigene Person anregen sollen, etwa „Was würdest du tun, wenn weder Geld noch Anerkennung eine Rolle spielten?“ Es folgen Monatsvor- und -rückschauen sowie Wochenansichten. Immer wieder ist Raum, um Positives, Fortschritte und Erkenntnisse zu verzeichnen. Weitere Infos finden Sie hier.

Wer einen einfacheren Kalender mit Natur-Illustrationen von Marjolein Bastin bevorzugen würde, wird zum Beispiel bei LV.Buch fündig. Weitere Infos zum Naturkalender für 18,00 Euro kann man hier abrufen.

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