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Investment in Fläche

Bundesregierung will EU-Agrarzahlungen an Agrarholdings einschränken

Steinhoff, Lindhorst, DAH-Holding oder die Lukas-Stiftung von Aldi: Sie alle investieren in Acker und bekommen dafür Direktzahlungen. Die Bundesregierung hat nun Zahlen veröffentlicht.

Lesezeit: 2 Minuten

Wie berichtet hatte die Bundesregierung erstmals eine Übersicht zu den Strukturen großer Agrarholdings in Deutschland und die auf ihre jeweiligen Tochterunternehmen entfallenden EU-Agrarzahlungen veröffentlicht.

Unter anderem macht die Regierung detaillierte Angaben zur Steinhoff Familienholding mit Sitz in Westerstede, der Lindhorst-Gruppe in Winsen/Aller, der in Oranienburg ansässigen DAH-Holding, der Lukas-Stiftung der Familie Albrecht, die gemeinsam mit zwei weiteren Familienstiftungen 100 % der Anteile an Aldi Nord hält, sowie zur Unternehmensgruppe Baltic Agrar in Fleckeby.

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Danach umfasst die DAH Holding 36 landwirtschaftliche Tochterunternehmen; diese erhielten 2019 in der Summe rund 5,36 Mio € an EU-Zahlungen aus der Ersten Säule. Deutlich dahinter rangiert die Lindhorst-Gruppe. Auf ihre 19 Tochterunternehmen entfielen im vergangenen Jahr Direktzahlungen im Gesamtumfang von rund 3,38 Mio €. Die sieben landwirtschaftlichen Tochterunternehmen der Lukas-Stiftung kommen auf etwa 3,01 Mio €.

Der Steinhoff-Gruppe mit ihren 23 Tochterunternehmen wurden 2019 annähernd 3 Mio € aus Brüssel überwiesen. Die EU-Zahlungen an die 19 Töchter der Baltic Agrar beliefen sich auf rund 2,2 Mio €.

Die Bundesregierung bekräftigt daher das Ziel, die EU-Agrarzahlungen an verbundene Unternehmen einzuschränken. Ziel müsse es sein, dass die Mitgliedstaaten künftig Unternehmensverbünde als einen Antragsteller werten könnten.

Die detaillierten Zahlen der einzelnen Unternehmen finden Sie hier:

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