Düngeverordnung: Klöckner und Heinen-Esser legen 7 Punkte Plan vor

Bei der Verschärfung der Düngeverordnung schlagen Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und ihre Kollegin aus NRW, Ursula Heinen-Esser, mehr Fördermaßnahmen für die Landwirtschaft vor. Dafür haben sie einen 7 Punkteplan erstellt. Am Donnerstag werden sie damit in Münster bei der Kundgebung vor die Bauern treten.

Klöckner und Heinen-Esser haben am heutigen Sonntag ein gemeinsames Papier veröffentlicht, mit dem sie den von der EU geforderten Grundwasserschutz und die Unterstützung der Bauern bei der Umsetzung der geplanten Maßnahmen unter einen Hut bekommen wollen. „Grundwasserschutz geht uns alle an, und das geht nur mit, nicht gegen die Bauernfamilien“, sagte Klöckner am Sonntag. Was von der Europäischen Kommission verlangt werde, müsse für die Landwirte fachlich-praktikabel sein. „Den Bestand der familiengeführten Betriebe möchten wir in allen Regionen Deutschlands sicherstellen“, sagte Klöckner weiter. Dafür habe sie gemeinsam mit der Agrarministerin von Nordrhein-Westfalen (NRW), Heinen-Esser, einen 7 Punkte Plan erarbeitet.

Der 7 Punkte Plan enthält keine Veränderungen bei den bisher bekannten und für die Landwirtschaft angedachten Maßnahmen zur Verschärfung der Düngeverordnung. Er legt Details dar, wie Bund und Länder den Landwirten bei der Umsetzung der Maßnahmen helfen wollen. „Ich verstehe die Sorgen der Landwirte angesichts drohender zusätzlicher Düngeanforderungen“, sagte NRW-Agrarministerin Heinen-Esser am Sonntag. Bund und Länder wollten alle Wege einer unbürokratischen finanziellen Unterstützung prüfen, versprach sie weiter. Die Ministerinnen setzen vor allem auf eine verbesserte Gülleaufbereitung. Nährstoffe aus Gülle, Mist und Ernterückständen sollen mit Hilfe der Maßnahmen besser speicher- und transportfähig werden, damit sie überregional verwertet und gezielt eingesetzt werden können. Dadurch könnte auch der Einsatz von Mineraldünger drastisch reduziert werden, schreiben Klöckner und Heinen-Esser in einer Pressemitteilung.

Folgende 7 Punkte schlagen die beiden Ministerinnen vor:

  1. Die Investitionsförderung der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) wollen sie nutzen, um Investitionen in Lagerstätten, Maschinen und Geräte, die zur Emissionsminderung bei Wirtschaftsdünger führen, auszubauen. Außerdem soll die emissionsarme Ausbringung gefördert werden.
  2. Mit einem Bundesprogramm Nährstoffe soll die Ermittlung der Nährstoffgehalte von flüssigen Wirtschaftsdüngern während der Entnahme aus dem Lagerbehälter und während der Ausbringung durch das Verfahren der Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) erprobt werden. Die Ansäuerung von Gülle mit Schwefelsäure soll getestet werden, um eine Reduzierung der Ammoniakemissionen in die Luft zu erzielen. Vorhaben zur Aufbereitung von Gülle und Gärresten aus Biogasanlagen sollen an verschiedenen Standorten in Deutschland gefördert werden, um diese damit wirtschaftlicher zu transportieren.
  3. Die Nährstoffverwertung durch die Pflanzen soll durch Techniken wie zum Beispiel Sensor- und Robotertechnik, Verfahren der platzierten Düngung oder satellitengestützte Ausbringungsverfahren und durch Demonstrationsvorhaben unterstützt werden. Die Entwicklung und Verbreitung digitaler Techniken für ein verbessertes Nährstoffmanagement soll besser gefördert werden.
  4. Ein qualitatives Wachstum in der Tierhaltung soll, insbesondere durch Investitionen in mehr Tierwohl, unterstützt und damit die landwirtschaftliche Wertschöpfung gestärkt werden.
  5. Die nitrat- und phosphatsensiblen Gebiete sollen deutschlandweit differenziert ausgewiesen werden, um die Beschränkungen für die Landwirtschaft besser auf die Gebiete mit akutem Handlungsbedarf auszurichten.
  6. Agrarumweltmaßnahmen sowie freiwillige Vereinbarungen zwischen Wasserwirtschaft und Landwirtschaft, die zum Schutz des Grundwassers beitragen, sollen in den Ländern noch konsequenter unterstützt werden.
  7. Beratungskonzepte für die Fütterung von Nutztieren sollen gefördert werden, damit eine bedarfsgerechte und an die Entwicklung der Tiere angepasste Fütterung noch stärker Verbreitung in der landwirtschaftlichen Praxis findet und die Tiere dadurch weniger Stickstoff und Phosphor ausscheiden.

Aktueller Stand zur Düngeverordnung

Ende Januar hatte die Bundesregierung auf Druck der EU-Kommission eine weitere Verschärfung der Düngeverordnung angekündigt. Dazu gehören die Einführung einer flächenscharfen Düngung und die Abschaffung des bisher gültigen Kontrollwertes von 60 kg N. In den roten Gebieten, in denen die Nitratgrenzwerte überschritten werden, soll nur noch eine Stickstoffdüngung von 20 Prozent unter Düngebedarf möglich sein. Außerdem sollen dort ein Zwischenfruchtanbau vor Sommerkulturen Pflicht und die Herbstdüngung vor Wintergerste und Raps verboten werden. Ebenso soll dort eine schlagbezogene Obergrenze von 170 kg Stickstoff je Hektar und Jahr für Gülle und andere Wirtschaftsdünger gelten. Mitte März hat die EU-Kommission Deutschland dann erneut ermahnt, dass auch die im Januar vorgeschlagenen Maßnahmen nicht ausreichen, um die EU-Nitratrichtlinie einzuhalten. Sie fordert Verbesserungen bei den Sperrzeiten auf Grünland und für Festmist und bei der Düngerausbringung auf Flächen mit mehr als 15 Prozent Hangneigung. Für den verpflichtenden Zwischenfruchtanbau in roten Gebieten hat das Bundeslandwirtschaftsministerium letzte Woche Erleichterungen nach Kulturen mit einem späten Erntezeitpunkt vorgeschlagen. Die Berechnung des Betriebsdurchschnitts der 170 kg N/ha wird im Gegenzug aber strikter.

Vergleich mit dem EU-Ausland

Klöckner und Heinen-Esser verweisen in ihrem gemeinsamen Papier darauf, dass anderen Ländern wie Frankreich, Dänemark oder Niederlanden bereits Verschärfungen im Düngerecht abverlangt wurden. Die CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann, Albert Stegemann und Marlene Mortler rufen indes unter anderem mit dem Argument von Wettbewerbsverzerrungen zu anderen EU-Mitgliedstaaten zu einer Verschiebung der Verschärfung der Düngeverordnung auf. Für kommenden Donnerstag haben die Landesbauernverbände aus NRW zu einer Kundgebung in Münster aufgerufen, wo sie ihrem Unmut wegen der Düngeverordnung Luft machen wollen. Klöckner und Heinen-Esser wollen sich dem vor Ort stellen und werden dort ihre Maßnahmen vorstellen.

Den 7 Punkte-Plan zum Nachlesen gibt es hier:

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Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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Diskussionen zum Artikel

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von Steffen Harms Harms GbR

Der sieben

dient nur zur Vernichtung der Bietriebe

von Erwin Koch

Bitte Frau Klöckner nicht falsch verstehen!

Nicht den bäuerlichen Familienbetrieb will Frau Klöckner möglichst erhalten ( den hat sie schon im Rahmen der Stärkung der wettbewerbsfähigen Zukunftsbetriebe längst abgeschrieben und auf gegeben)nur den Familien geführten Betrieb will sie erhalten und das können auch gerne mehrere tausend Hektar große Betriebe "erfolgreicher" Landgrabber- Familien sein. Mit dem Erhalt alter bäuerliche Familienbetriebe hat Frau Klöckner nichts mehr am Hut; besten Falls täuscht sie mit ihrem bewusst unklaren Vokabular die naiven traditionellen CDU Wähler!

von Gerd Uken

Heute der Probeprotest in Hannover

https://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article191221449/Protest-mit-Treckerdemo-gegen-schaerfere-Duengeregeln.html

von Karl Neidlinger

Düngeverordnung

Des ist nicht mehr normal die Diskussion, lösen mir die deutsche Landwirtschaft auf dann sind alle Probleme gelöst.Was müssen mir Bauern uns nicht alles gefallen lassen.Verordnung,Verordnung, Verordnung

von Klaus Fiederling

KEINE Realsatire zum 1. April!

Wir Bauern fordern ein „Cross Compliance“, übertrieben formuliert eine Verschärfung der „Einheitsbedingungen im Deutschen Getreidehandel“, die in der derzeit gültigen Fassung unter den jetzigen Gegebenheiten nicht mehr zeitgemäß sind! Selbige Forderung ist überdies sofort auszuweiten auf unsere Wasserwerker; der Trinkwasserverschwendung u. insbesondere dessen Missbrauch und Zweckentfremdung ist zwingend Einhalt zu gebieten. Täglich 130 Liter pro Kopf sind zu hinterfragen (Tabuthemen: Toilettenspülung, Rasensprengung im urbanen Raum, allwöchentliche Autowäsche mit Trinkenwasser etc. pp.) // Infolge eines anders definierten (niedrigeren) Düngereinsatzes u.a. verändern sich mithin auch die Qualitätsparameter unseres Ernteguts. Oder ist vielleicht unsere Ernährungsindustrie selbst vollkommen entkoppelt von einer solchen Überkreuzeinhaltung von Verpflichtungen im Sinne eines streng reglementierten, sehr eng gesteckten rechtsverbindlichen Rahmen zur Einhaltung von Umweltstandards? Wir Bauern haben schlussendlich unter Weltmarktbedingungen zu produzieren, so jedenfalls in jedem Verkaufsgespräch kommuniziert, anderenorts überall(!) kauft man demgemäß bessere Qualitäten zu weitaus günstigeren Preisen ein! - Nun, verehrte Administration, Umweltschutz geht uns schließlich ALLE an! Nehmt also auch die Lebensmittelindustrie in eine entsprechende Mithaftung. Keine Formel: Weniger Düngereinsatz = kostspieligerer Düngereinkauf; die Bauern ackern doch ohnedies schon für umme. Es mutet so an, als könnten die Bauern ihren Gürtel aber immer noch enger schnallen. Wie lange noch!?

von Karl-Heinz Mohrmann

Dieser 7 Punkte Plan ist absolut lächerlich und hilft keinem wirklich weiter. Das müssen doch auch die Politiker mit wenig Ahnung langsam erkennen

von Karl-Heinz Mohrmann

Dieser 7 Punkte Plan ist absolut lächerlich und hilft keinem wirklich weiter. Das müssen doch auch die Politiker mit wenig Ahnung langsam erkennen

von Wilhelm Grimm

"Es wird krachen"

APRIL APRIL !

von Gerd Uken

Die CDU Fraktion im niedersächsischen Landtag

Haben Herrn Aikens(Staatssekretär) und die Bundestagsabgeordneten Stegemann und Frau Connemann „ vorgeladen“ für Dienstag-passt ja wunderbar mit der Zusammenkunft von Phill Hogan dann können die im kl. Kreis ja schon mal die Kuh vom Eis nehmen......... Es wird krachen so zitiert unsere Zeitung einen CDU Landtagsabgeordneten Da bin ich ja dann gespannt.

von Norbert Post

möchte, möchte, möchte,.

Habt gelesen, ich zitiere.... " wir möchten den Bestand der Familienbetriebe erhalten.." wir möchten.... wir möchten. Es ist eine Farce überhaupt sowas zu lesen, es macht einen fassungslos mit welcher Doppelmoral die Politik von heute unverfroren uns sowas auch noch als 7 Punkte Katalog verkaufen will. Ich will die gar nicht in Münster sehen, was wollen die da? Wenn mir etwas besonders wichtig ist, dann setze ich mich für das ein und dann "will" ich das auch. Von erhalten wollen ist hier keine Rede.

von Rudolf Rößle

Für 28 %

der Messtellen sollte es doch regionale Lösungen geben und die Turbodünger sind den Ämtern ja bekannt durch die Nährstoffbilanzen.

von Thomas Föing

Die " -20% " führen zu einer Ausweitung des Maisanbau!

Mais ist nicht nur eine Gewinnerpflanze des natürlichen Klimawandel, sondern nun auch der geplanten DÜV 2020. Als C4-Pflanze ist Mais in der Lage gegenüber den meisten anderen Kulturen auf eine N-Unterversorgung am effizientesten zu reagieren. Ob eine mit der DÜV 2020 mögliche verbundene Ausdehnung des Maisanbau gesellschaftlicher Konsens ist wag ich stark zu bezweifeln.

von Rudolf Rößle

Gülle

überregional verklappen ist der falsche Weg, auch wenn ich wieder viel Berufskollegenkritik einstecken muss. Wir müssen wieder zu geschlossenen Kreisläufen kommen mit standortangepasster Tierhaltung. Tausch von Flächen und Nutzungsverträge sind in Gebieten mit und ohne Tierhaltung möglich.

von Rudolf Rößle

Gülle

überregional verklappen ist der falsche Weg, auch wenn ich wieder viel Berufskollegenkritik einstecken muss. Wir müssen wieder zu geschlossenen Kreisläufen kommen mit standortangepasster Tierhaltung. Tausch von Flächen und Nutzungsverträge sind in Gebieten mit und ohne Tierhaltung möglich.

von Alexander Audrit

Wundern Sie sich nicht über...

...den jetzt ganz schnell entstehenden Düngerschwarzhandel! Aber ist ja auch kein Problem, bald werden nur noch mehr Landwirte noch härter bestraft und kontrolliert als die, die mit illegalen Betäubungsmittel handeln. Weiter so Deutschland! Hauptsache die Handelsbilanzen stimmen!

von Diedrich Stroman

Lug und Betrug!

Nicht mehr und nicht weniger, das ist wirklich der Gipfel was uns da aufgetischt wird, so löst man keine Probleme man schafft nur neue! Einfach alle Messstellen melden, sonst garnichts und ein großer Teil des Problemes ist gelöst!!Der schwarze Peter liegt nur in den Schubladen der CDU! Wie kann man Bäuerliche Landwirtschaft so verraten??

von Gerd Uken

Geld aus der Gemeinsamen A P

Mc Sherry lässt grüßen Allein Punkt 5 geht mir schon wieder die H......r hoch Mehr Wertschöpfung aus mehr Tierwohl bekommen unsere Tiere jetzt auch AdBlue oder wie reduzieren wir Emissionen mit Gummilippen an den Spalten( ab und zu explodiert dann mal ein Keller). Neue Güllebehälter die dann aus irgendwelchen Gründen nicht genehmigt werden ( Ansicht oder Vogelschutzgebiet steht dem dann entgegen) Alles Makkulatur was sie dort in Berlin betreiben. Wen wir das Zu verdanken haben wissen wir. Ob sie damit Punkten und man Bedenke auch Bauern gehen hoffentlich zur Europa Wahl- dann ist Zahltag

von Gregor Grosse-Kock

Und die Lüge

Der nicht vergleichbaren Messstellen innerhalb Der EU geht weiter!! Wir haben ein Politiker und Beamtenproblem, so nicht Fr Klöckner. Und die Lügerei noch mit Geld zudecken.!! Wenn ich Vella wäre hätte ich auch von der deutschen Besserwisserei die Schnauze voll!!!

von Jens Tigges

Förderung

Auflagen kommen und Förderung kommen als Stütze mit. Da bleibt einen die Lust bei weg weiter zumachen, weil immer was zusätzlich kommt. Wenn das so weitergeht, sind die Landwirte abhängig von Auflagen und damit verbundene Förderung. Und die Ur- Produkte werden weniger wert.

von Georg Summerer

Alle Messtellen sofort nach Brüssel melden,

dazu ist die Politik von der EU-Verwaltung aufgefordert worden. Die Arbeitsverweigerer im UBA entfernt anschliessend wegen Unfähigkeit und Untätigkeit von ihren Ämtern.

von Harald Finzel

Ich hoffe, dass die Demonstranten von Münster die richtige Antwort finden.

Das ist kein 7-Punkte-Plan, um den Bestand der familiengeführten Betriebe in allen Regionen Deutschlands sicher zu stellen, sondern ein 7-Punkte-Plan, um noch mehr Gelder aus der Landwirtschaft in andere Wirtschaftszweige umzulenken. Gerade die familiengeführten Betriebe werden darunter zu leiden haben.

von Heinrich Steggemann

Fehlender Punkt 8 : Humusaufbau über "liquid carbon pathway " nach Christine Jones fördern

Wir brauchen mehr Wissensvermittlung zu vielfältigem aufbauenden Bodenleben und wie es uns langfristig beim Grundwasserschutz und der CO2 Speicherung unterstützen kann. Ich komme in letzter Zeit immer mehr zu der Überzeugung, das wir das Bodenleben in den letzten 100 Jahren unbewusst zu stark heruntergefahren bzw. zu stark in Richtung abbauende Prozesse (Nitratbildung aus Dünger und Humus) verschoben haben. In einem Prozent Humus sind ca. 1500 kg Stickstoff und 60.000 kg CO2 verbaut. Wollen wir Humus auf- oder abbauen?? CO2 speichern oder freisetzen?? Die aktuelle Lehrmeinung und die darauf aufbauenden Gesetze helfen uns da nicht weiter. Dies ist eine Generationenaufgabe und hilft uns in der aktuellen Situation nur bedingt weiter. Aber man muss ja mal anfangen. Es müssen Querdenker aus der praktischen Landwirtschaft mit an den Tisch.

von Wilhelm Grimm

Tut mir leid, Frau Klöckner,

Das Ding ist nicht mehr zu retten !

von Heinrich Roettger

Solange uns ein gesetzliches Verhungern unserer Pflanzen abverlangt wird, bekommen wir keinen Konsenz!

Was ist bloss los in Deutschland? Wollen oben genannte Politiker mit dem Kopf durch die Wand? Die 20 % Unterernährung für unsere Pflanzen wird nicht beseitigt. Damit sind die angedachten Massnahmen zwar eine Verbesserung im Güllemanagement für die Veredlungshochburgen , aber keine Lösung für die Bauernfamilien in den Roten Gebieten. HIER WURDE EINE ROTE LINIE VON DER VERANTWORTLICHEN MINISTERIN ÜBERSCHRITTEN.

von Renke Renken

Und was folgt?

Bürokratie, Bürokratie und nochmals Bürokratie - Kosten und nochmals Kosten - sonst nichts

von Norbert Post

nichts verstanden

Wir sollen in neueste Technik investieren? Wovon denn? Die Politik hat überhaupt nicht verstanden worum es geht. Dieser 7 Punkte Katalog hat keinen Inhalt, den auch nur ansatzweise ein Bauer folgen wird.

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