top agrar plus Nachhaltige Landwirtschaft

Gibt es EU-Beihilfen bald nur noch gezielt für Projekte?

EU-Politiker der Zukunftskonferenz empfehlen, dass es künftig EU-Gelder nur noch für eine nachhaltige Landwirtschaft geben sollte - und das nicht per jährlicher Überweisung sondern je Projekt.

Künftig sollen die Beihilfen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) „hauptsächlich“ auf Projekte gelenkt werden, die sich mit der Entwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft und konkret mit der Achtung von Natur und Arbeitskräften beschäftigen. Das geht aus der Abschlusserklärung zur „Konferenz zur Zukunft Europas“ hervor. So sollten die Agrarbeihilfeempfänger „klare Umweltnormen einhalten und dabei streng überwacht werden“.

Was ist die Zukunftskonferenz?
Das auch als Zukunftskonferenz bezeichnete Gremium war am 9. Mai vergangenen Jahres offiziell an den Start gegangen. Es besteht aus Mitgliedern der Kommission, des Rates, des Europaparlaments und aus Teilen der Zivilgesellschaft. Ziel war es unter anderem, bis 2022 weitere Schritte der europäischen Integration aufzuzeigen.

Im Einzelnen heißt es in den Empfehlungen, dass ausschließlich eine nachhaltige Landwirtschaft gefördert werden sollte. Dazu sollen die derzeitigen Beihilfen entsprechend umgeschichtet werden.

Darüber hinaus kann nach Auffassung des Gremiums die Wirksamkeit der eingesetzten Mittel erhöht werden, wenn nicht mehr jährliche Zahlungen erfolgten. Stattdessen wird die Förderung von Projekten zur Unterstützung des Wandels und innovativer Lösungen in den Vordergrund gerückt.

Zudem sollen die ökologischen Auswirkungen der landwirtschaftlichen Tätigkeiten und Projekte in Zukunft besser überwacht werden. Unterstrichen...

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