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Happach-Kasan begrüßt Tesco-Entscheidung zu GV-Futtermitteln

Die Entscheidung des britischen Einzelhandelsunternehmens Tesco, bei der Produktion der von ihm vermarkteten Geflügelerzeugnisse die Fütterung mit Schrot aus gentechnisch veränderten (GV) Sojabohnen zuzulassen, ist von der Agrarsprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan, begrüßt worden.

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Die Entscheidung des britischen Einzelhandelsunternehmens Tesco, bei der Produktion der von ihm vermarkteten Geflügelerzeugnisse die Fütterung mit Schrot aus gentechnisch veränderten (GV) Sojabohnenzuzulassen, ist von der Agrarsprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan, begrüßt worden.


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Tesco und weitere britische Unternehmen hätten sich für die Interessen ihrer Kunden nach qualitativ hochwertigen und kostengünstigen Nahrungsmitteln entschieden; das sei an sich selbstverständlich, aber in der ideologisch geprägten Diskussion über die biotechnologische Züchtung doch eine Besonderheit, stellte Happach-Kasan in Berlin fest. Die Unternehmen würden mit ihrer Entscheidung zur Kenntnis nehmen, dass GV-Soja sicher und inzwischen Standard sei. Der Anbauanteil von herkömmlich gezüchteten Sojabohnen sei inzwischen weltweit auf unter 20 % gesunken und finde in einigen Ländern wie Argentinien gar nicht mehr statt.


Herkömmlich gezüchtete Sojabohnen seien vom Markt gedrängt worden, weil weder die Chinesen als weltweit größte Sojaimporteure noch die Europäer bereit seien, die den Landwirten durch den erhöhten Zeit- und Energieaufwand entstehenden zusätzlichen Kosten zu bezahlen. Diesen Kosten stehe für die Verbraucher kein Nutzen gegenüber, so die FDP-Politikerin. Die Entscheidung von Tesco in Großbritannien sei durch die dortige bessere Kommunikationskultur möglich. Es sei zu wünschen, dass dadurch die Akzeptanz der Züchtungsmethode in Ländern mit Hungerproblemen wie beispielsweise auf dem afrikanischen Kontinent gesteigert werde, erklärte Happach-Kasan. Diese Länder könnten mit dem Anbau von GV-Sorten die Versorgung ihrer Bevölkerung verbessern.


Tesco, größtes Einzelhandelsunternehmen in Großbritannien und weltweit an dritter Stelle, begründete seine Entscheidung mit den neuen Anbaumethoden. Es könne nicht länger garantieren, dass die von ihm angebotenen Hähnchen nicht mit GV-Futtermitteln gefüttert worden seien, erklärte das Unternehmen. Es gebe einfach nicht mehr genug nicht gentechnisch verändertes Futter, so Tesco-Direktor Tim Smith. Auch sei das Risiko, GV-Partikel in Futtermitteln zu finden, aufgrund eines neuen DNA-Testregelwerks größer geworden. „Wir können nicht weiter ein Versprechen geben, bei dem wir nicht sicher sind, das wir es halten können“, sagte Smith. (AgE)

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