Einloggen / Registrieren

Startseite

Schlagzeilen
Messen & Termine
Themen
Wir für Euch
Sonstiges

Nässe auf den Feldern Stilllegung 2024 Güllesaison

topplus News

Leserfrage: Flächenverkauf an Nicht-Landwirt rechtens?

Frage: Unsere Verpächterin hat ihre Flächen als vorweggenommenes Erbe an ihre Kinder veräußert. Diese haben allesamt nichts mit der Landwirtschaft zu tun. Wir hätten unser gepachtetes Teilstück gerne gekauft, um unsere Futtergrundlage zu sichern.

Lesezeit: 2 Minuten

Frage: Unsere Verpächterin hat ihre Flächen als vorweggenommenes Erbe an ihre Kinder veräußert. Diese haben allesamt nichts mit der Landwirtschaft zu tun. Wir hätten unser gepachtetes Teilstück gerne gekauft, um unsere Futtergrundlage zu sichern. Die zuständige Behörde teilte der Verpächterin mit, dass sie der Veräußerung an Nicht-Landwirte auf Basis des Grundstückverkehrsgesetzes nicht zustimmt. Diese will nun aber ein Schlupfloch entdeckt haben: Die Behörde habe nur ihren Notar, nicht aber sie selbst informiert. Dabei habe die Behörde laut Grundstückverkehrsgesetz binnen eines Monats der Antragsstellerin mitzuteilen, dass sie die Veräußerung nicht genehmigt oder dieser zumindest einen Zwischenbescheid zukommen zu lassen. Versäumt sie das, gelte die Veräußerung automatisch als genehmigt. Ist die Fläche damit für uns verloren?


Newsletter bestellen

Das Wichtigste aus Agrarwirtschaft und -politik montags und donnerstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß der AGBs und den Datenschutzhinweisen zu.

Antwort: Der Notar Ihrer Verpächterin ist laut Gesetz bevollmächtigt, die Genehmigung im Namen der Vertragsparteien zu beantragen. Hat er das formal richtig getan, ist er auch berechtigt, die Bescheide der Genehmigungsbehörde zu empfangen. Etwas anderes gilt nur, wenn die Parteien des Kaufvertrages mit dem Notar eine andere Vereinbarung im Hinblick auf die Bevollmächtigung getroffen haben. Die Verpächterin kann sich also nicht damit herausreden, dass sie den Bescheid nicht selbst erhielt. Es ist übliche Praxis, solche Bescheide nur dem Notar zuzustellen. Daher wird sich die Genehmigungsbehörde voraussichtlich gerichtlich durchsetzen können. Vielleicht klappt Ihr geplanter Flächenkauf dann doch noch.

Seien Sie der Erste der kommentiert!

Werden Sie top agrar-Abonnent und teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Lesern.
Jetzt abonnieren
Sie haben bereits ein Abonnement?
Jetzt einloggen.
top + Das Abo, das sich rechnet!

3 Monate top agrar Digital + gratis Wintermützen-Set + Gewinnchance für 19,80 €!

Wie zufrieden sind Sie mit topagrar.com?

Was können wir noch verbessern?

Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Wir arbeiten stetig daran, Ihre Erfahrung mit topagrar.com zu verbessern. Dazu ist Ihre Meinung für uns unverzichtbar.