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Stroh und Heu sind knapp und teuer (+ Strohrechner)

Selbst in Gegenden mit wenig Tierhaltung pressen die Betriebe derzeit das Stroh von den Feldern. Der Rückgang der Getreideanbaufläche und der schwierige Witterungsverlauf sind die Hauptgründe dafür, dass Stroh derzeit knapp und damit auch teurer als im Vorjahr ist, berichtet der Bauernverband aus Niedersachsen dazu.

Lesezeit: 2 Minuten

Selbst in Gegenden mit wenig Tierhaltung pressen die Betriebe derzeit das Stroh von den Feldern. Der Rückgang der Getreideanbaufläche und der schwierige Witterungsverlauf sind die Hauptgründe dafür, dass Stroh derzeit knapp und damit auch teurer als im Vorjahr ist, berichtet der Bauernverband aus Niedersachsen dazu. Betrug der Durchschnittspreis je Tonne im Vorjahr noch 60 Euro für Quaderballen, sei er in diesem Jahr auf durchschnittlich 110 Euro angestiegen. Für Direktverkäufe an Endverbraucher oder kleine Mengen erzielten die Landwirte zudem Preisaufschläge von 10 bis 20 Euro je Tonne.


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Das gleiche gilt für die Preise von Heu. Das trockene Frühjahr brachte den Landwirten nur geringe Aufwüchse auf den Wiesen und damit auch weniger Heuballen. Die Preise für Heu liegen deshalb laut dem Landvolk in diesem Jahr in Niedersachsen bei 170 bis 200 Euro je Tonne für Händler und Genossenschaften. Im vergangenen Jahr handelten die Landwirte ihr Heu für Preise zwischen 95 und 120 Euro mit den Großhändlern. Private Pferdehalter zahlen ähnlich wie beim Stroh noch einen Aufschlag von 10 bis 20 Euro je Tonne.




Da der Markt für Stroh sehr unübersichtlich ist, verweist der Verband auf einen Strohpreisrechner der Kammer. Er soll den Landwirten dabei helfen einen angemessenen Preis für das Stroh zu kalkulieren. Schließlich würden mit dem abgefahrenen Stroh auch Nährstoffe abtransportiert, die dem Boden später über Dünger wieder zugeführt werden müssen. Der Strohpreis-Rechner errechnet den angemessenen Nettopreis für Stroh nach den aktuellen Nährstoffpreisen je kg Reinnährstoff für Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium, Schwefel sowie den Kohlenstoffwert für die entgangene Humusbildung. Je nach Strohart und Ertrag wird unmittelbar der Strohwert ausgewiesen und kann ausgedruckt werden.

 



Mehr zu dem Thema jetzt auch in der aktuellen top agrar 9/2011 auf S. 109, "Preise im Höhenflug"

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