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Zwei Lager: Es wird besser! Nein schlechter!

Gibt es nun Grund zur Freude bei den Milchpreisen oder nicht? Das ist bei den Erzeugern derzeit umstritten. Auf der einen Seite stehen Millionenhilfen der Bundesregierung für die kommenden Jahre, gestiegene Erzeugerpreise und gesunkene Produktionskosten. Dementsprechend blickt der Bauernverband positiv in die Zukunft.

Lesezeit: 2 Minuten

Gibt es nun Grund zur Freude bei den Milchpreisen oder nicht? Das ist bei den Erzeugern derzeit umstritten. Auf der einen Seite stehen Millionenhilfen der Bundesregierung für die kommenden Jahre, gestiegene Erzeugerpreise und gesunkene Produktionskosten. Dementsprechend blickt der Bauernverband positiv in die Zukunft. Der BDM bleibt allerdings skeptisch, z.B. ob die von der Bundesregierung zugesagten Gelder tatsächlich fließen werden, schreibt die Osnabrücker Zeitung heute. "Die haben in Berlin doch selbst kein Geld mehr", sagt etwa BDM-Regionalchef Ansgar Stockhoff aus Glandorf. Und die seit September von gut 20 Cent pro Liter Milch auf gut 25 Cent gestiegenen Preise würden wahrscheinlich bald wieder sinken. Spätestens am 1. April erwartet der Milchbauer einen erneuten "Absturz" der Milchpreise. "Dann kommt nämlich die Lagerware auf den Markt", so Stockhoff, der die Forderung nach einer Milchmengenbegrenzung wiederholt.


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Albert Schulte to Brinke


"Die 750 Mio. Euro des Bundes werden existenzbedrohte Milchviehbetriebe zwar nicht retten, sind aber dennoch eine willkommene Hilfe", sagt dagegen Albert Schulte to Brinke. Der Vorsitzende des Landvolkverbandes Osnabrück hat in Bad Iburg selbst einen Hof mit 58 Milchkühen. Im Niedersächsischen Landesdurchschnitt haben Milchviehhalter 52 Tiere in den Ställen, kreisweit sind es durchschnittlich 35 Kühe. Schulte to Brinke hofft für sich auf jährlich rund 2 500 Euro aus dem Aigner-Programm, schreibt die Zeitung. Und bis Januar/Februar könnten die Milchpreise noch einmal von jetzt durchschnittlich gut 25 Cent pro Liter ansteigen auf 28 bis 29 Cent. Der Verbrauch von Milch und Milchprodukten steige global kontinuierlich an, meint der Bad Iburger. Die Erzeugerkosten der Milchbauern können zudem um bis zu 10 Cent pro Liter Milch schwanken. Bei der richtigen Auswahl der Tiere, den Futterkosten bis hin zur Siliertechnik könnten pfiffige Landwirte Vorteile herausarbeiten, sagt Schulte to Brinke. Der Grundpreis pro Liter Milch liegt derzeit bei 25,35 Cent bei einem Fettgehalt von 3,4 % und einem Eiweißgehalt von 3,7 %. Schulte to Brinkes Kühe lieferten laut der Osnabrücker Zeitung Milch mit einem Fettgehalt von 4,24 % und 3,48 % Eiweiß. Dafür kassiere er einen Basispreis pro Liter von gut 27 Cent.

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