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Bundesbürger kaufen mehr Geflügel

Trotz einer stetigen Steigerung des Verbrauchs von Geflügelfleisch in den zurückliegenden Jahren von 11,7 kg pro Kopf im Jahr 1990 auf 18,8 kg im Jahr 2008 sieht die Europäische Marketing Agentur (EMA) Potential für weiteres Wachstum in diesem Bereich. "Hähnchen, Pute & Co. gewinnen in Deutschland zunehmend an Beliebtheit", stellte die EMA fest. Vor allem der Pro-Kopf-Verbrauch von Putenfleisch sei seit 1990 überproportional gestiegen, und zwar von 2,6 kg auf 5,7 kg in 2008. Hähnchenfleisch legte im gleichen Zeitraum von 7,3 auf 11,1 kg pro Kopf zu. Dieser Trend zu Geflügel setzt sich im laufenden Jahr fort. Nach Informationen der EMA kauften deutsche Haushalte im ersten Halbjahr 2009 knapp 190 000 t Geflügelfleisch; das waren rund 4 % mehr als im Vergleichszeitraum 2008.

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Trotz einer stetigen Steigerung des Verbrauchs von Geflügelfleisch in den zurückliegenden Jahren von 11,7 kg pro Kopf im Jahr 1990 auf 18,8 kg im Jahr 2008 sieht die Europäische Marketing Agentur (EMA) Potential für weiteres Wachstum in diesem Bereich. "Hähnchen, Pute & Co. gewinnen in Deutschland zunehmend an Beliebtheit", stellte die EMA fest. Vor allem der Pro-Kopf-Verbrauch von Putenfleisch sei seit 1990 überproportional gestiegen, und zwar von 2,6 kg auf 5,7 kg in 2008. Hähnchenfleisch legte im gleichen Zeitraum von 7,3 auf 11,1 kg pro Kopf zu. Dieser Trend zu Geflügel setzt sich im laufenden Jahr fort.


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Nach Informationen der EMA kauften deutsche Haushalte im ersten Halbjahr 2009 knapp 190 000 t Geflügelfleisch; das waren rund 4 % mehr als im Vergleichszeitraum 2008. Auf Hähnchenfleisch entfielen davon gut 130 000 t, auf Putenfleisch rund 46 000 t. Auch die Produktion von Geflügelfleisch in Deutschland steigt weiter. Die deutschen Schlachtungen haben sich EMA zufolge seit 1990 mehr als verdoppelt und betrugen 2008 rund 1,25 Mio. t. Knapp 0,9 Mio. t entfielen davon auf die Produktion von frischem Geflügelfleisch. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2009 hat sich dieser Trend fortgesetzt, auch wenn sich das Tempo zuletzt abschwächte. Vor diesem Hintergrund sieht die EMA sowohl für die Produktion als auch für den Verbrauch von Geflügelfleisch noch Wachstumspotential: "Der Selbstversorgungsgrad in Deutschland ist in den zurückliegenden Jahren zwar gestiegen, liegt aber dennoch erst bei knapp 87 %", erklärte Uta Schmidt von der EMA zur Produktionsseite und ergänzte zur Nachfrage: "Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt in Deutschland zudem noch rund 4 kg unter dem EU-Schnitt."


Die EMA war im März 2009 nach dem Wegfall der CMA und der ZMP von der Eier-, Wild- und Geflügelbranche gegründet worden. Ihr Ziel ist es eigenen Angaben zufolge zum einen, eine umfassende Markt- und Preisberichterstattung für die Branche sicherzustellen. Zum anderen sollen Maßnahmen zur Absatzförderung für Eier-, Wild- und Geflügelprodukte entwickelt und umgesetzt werden.

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