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topplus Klimadaten ausschlaggebend

EU-Kommission reduziert Ernteprognose 2023

Das Agrarmeteorologische Institut der EU-Kommission (MARS) hat die bisherigen Ertragsprognosen zur EU-Ernte 2023 auf der Grundlage von Klimadaten nach unten revidiert.

Lesezeit: 2 Minuten

Die EU-Kommission hat für die diesejährige Getreideernte die Ertragserwartungen reduziert: Beim Weizen wurde die Ertragsprognose gegenüber dem Vormonat um 1 % gekürzt. Bei der Sommergerste sollen die Flächenerträge sogar um 7 % kleiner ausfallen als noch im März 2023 angenommen wurde.

Dieses Ergebnis schlägt auf die Gerste insgesamt mit -3 % zu Buche. Dagegen wird für Roggen ein um 2 % höherer Ertrag vorausgesehen und im Falle von Raps eine Zunahme von 1 %. Im 5-Jahresvergleich wird mit Ausnahme der Sommergerste mit einem um rd. 3 % höheren Ertrag 2023 gerechnet. Im Falle von Roggen werden sogar +8 % mehr erwartet.

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Trockenheit in Südeuropa

Grundlage dieser Ertragsprognosen ist die aktuelle Klimadatenauswertung vor dem Hintergrund langfristiger Erfahrungswerte des Einflusses der Wetterentwicklungen auf die Ertragsbildung. Besonders gravierende Auswirkungen verursacht die Trockenheit in weiten Teilen Spaniens, Südfrankreich und Norditalien. Die in diesen Regionen bereits weiter fortgeschrittene Vegetationsentwicklung ist kaum noch umzukehren.

Dagegen ist der Regenüberschuss in Deutschland mit angrenzenden Regionen und einigen osteuropäischen Gebieten zunächst günstig für die Bildung von Bodenwasservorräten. Das gilt insbesondere für den Oberboden. Der Nachteil ist die Verzögerung der Frühjahrsbestellung. Dennoch bleibt die Grundwasserversorgung in 1,80 m Tiefe in einigen Regionen noch kritisch.

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