EU-Weizen schlecht auf Winter vorbereitet

In Westeuropa ist die Vegetation auf einen Kälteeinbruch schlecht vorbereitet. Überdurchschnittliche Temperaturen und milde Witterung haben zu einer kräftigen Pflanzenmasse geführt, die allerdings wenig Kältereizen ausgesetzt war und damit nur unzureichend winterfest ist.

Der agrarmeteorologische Dienst der EU-Kommission (MARS) weist darauf hin, was alle Erzeuger seit Wochen bereits befürchten: In Westeuropa ist die Vegetation auf einen Kälteeinbruch schlecht vorbereitet.

Überdurchschnittliche Temperaturen und milde Witterung haben zu einer kräftigen Pflanzenmasse geführt, die allerdings wenig Kältereizen ausgesetzt war und damit nur unzureichend winterfest ist. Besonders gefährdet wären die Bestände in West- und Südeuropa.

Doch auch für Deutschland, Polen und Tschechien wird vor Auswinterungen gewarnt, vor allem wenn es an der schützenden Schneedecke mangelt. Agrarmeteorologen rechnen in Mitteleuropa momentan aber weder mit kräftigem Frost noch mit Schnee. Die Weizenbestände in Ostpolen, in Rumänien, im Baltikum, in der Ukraine und in Südrussland sind nach Aussagen von MARS besser vor Auswinterung geschützt, da Anfang Dezember bereits Temperaturen im Minusbereich herrschten. Da jedoch in einigen Gegenden der Ukraine das Thermometer sogar auf minus 16 Grad Celsius gesunken war, werden erste Frostschäden nicht ausgeschlossen.
 


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