Keine Preissteigerung bei Raps in Aussicht

Viele Rapsanbieter in Deutschland haben sich aufgrund des für sie unattraktiven Preisniveaus in den vergangenen Monaten mit Verkäufen zurückgehalten. Deshalb soll aktuell noch mehr Raps aus der alten Ernte bevorratet sein, als zu dieser Zeit des Jahres üblich.

Rapslager (Bildquelle: JCB)

Viele Rapsanbieter in Deutschland haben sich aufgrund des für sie unattraktiven Preisniveaus in den vergangenen Monaten mit Verkäufen zurückgehalten. Deshalb soll aktuell noch mehr Raps aus der alten Ernte bevorratet sein, als zu dieser Zeit des Jahres üblich. Die Marktteilnehmer erwarten daher, dass der Angebots- und Preisdruck im zweiten Quartal 2018 noch zunehmen wird. Denn dann leeren die Erzeuger ihre Läger, um Platz für die neue Ernte zu schaffen.

Die Ölmühlen dürften indes aber weiterhin kaum bereit sein, Ware aufzunehmen. Die Erlösmöglichkeiten mit Rapsschrot sind zwar gut, aber Rapsöl an die Biodieselindustrie zu verkaufen ist und bleibt schwierig. Einige Mühlen haben deshalb ihre Verarbeitung gedrosselt und bevorzugen zudem Importware. Solange aus der Biodieselindustrie keine Kaufimpulse kommen, und die sind auch in den kommenden Wochen nicht zu erwarten, werden die Rapsanbieter keine höheren Preise erzielen können. AMI
 

Artikel geschrieben von

Christian Brüggemann

Redakteur Markt

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