Schweinemarkt

Tönnies bereitet "Krisen-Maske" vor Plus

Bei Schweinemästern liegen die Nerven blank. Tiere werden nicht abgeholt und wachsen aus der Maske. Betrieb "Rheda" ist bis Anfang Juli zu. Tönnies sagt Unterstützung zu.

Nachdem der größte Schlachtbetrieb Deutschlands stillsteht, kommt es am Lebendmarkt zu ersten Überhängen. Die sonst üblichen 20.000 Schweine, die in Rheda-Wiedenbrück täglich geschlachtet werden, müssen nun an andere Standorte bzw. Unternehmen gehen. „Aber auch dort ist die Aufnahmefähigkeit begrenzt“, erklärt Tönnies-Sprecher Dr. Andre Vielstädte gegenüber top agrar.

Kein Wunder also, dass bei vielen Mästern mittlerweile die Schweine aus der Maske wachsen und Vermarktungsverluste durch überschwere Tiere drohen. Da die Behörden den Betrieb in Rheda bis mindestens zum 2. Juli geschlossen haben, könnte das Problem in den nächsten Tagen noch deutlich größer werden.

Tönnies will den Mästern nun aber offenbar entgegenkommen und die Abrechnungsmaske beim Gewicht anpassen. Nach Auskunft der Firmenzentrale bereite man eine „Öffnung der Masken“ vor. Sie soll ab nächster Woche gelten....

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Die Vermarktung von Schlachtschweinen gerät wegen der Coronakrise ins Stocken. Westfleisch öffnet deshalb die Gewichtsgrenzen nach oben.

Nach Westfleisch verkündet auch Tönnies, keine Werkvertragsarbeiter mehr beschäftigen zu wollen und besseren Wohnraum zu schaffen. Die bayerischen Tönnies-Werke sind derzeit auch gestoppt.

Westfleisch macht mit dem Umbau der Fleischbranche ernst und will notwendige Schritte künftig viel konsequenter als bisher umsetzen. So kommt jetzt die digitalen Zeiterfassung.


Diskussionen zum Artikel

von Diedrich Stroman

Die gelbe Gefahr!

Sollte mal lieber vor der eigenen Haustür kehren!!Hier drohen und selber die Welt verseucht!!!Wir stehen wohl mittlerweile schon unter der Vormundschaft des chinesischen Regimes!!!

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