Traktorenvergleich

Sechs Traktoren im Elektronik-Check

Automatik fürs Vorgewende, schalten und regeln per Isobus, lenken mit Satellitenhilfe: Wir haben die elektronischen Systeme von sechs aktuellen Traktoren unter die Lupe genommen.

Traktoren sind heute viel mehr als Motor, Getriebe, Reifen und Hydraulik. Die Maschinen stecken voller Elektronik, die dem Landwirt die Arbeit erleichtern soll. Aber klappt das wirklich?

Wir wollten wissen, wie gut die elektronischen Systeme der aktuellen Modelle arbeiten. Sind sie einfach zu bedienen und funktioniert alles so, wie es der Hersteller verspricht? Oder ist das Ganze mehr Fluch als Segen? Wir wollten es genau wissen und haben Traktorenhersteller in diesem Sommer zu einem großen Traktorenvergleich eingeladen. Dabei standen drei Bereiche im Fokus:

Systeme für das automatische

Vorgewende-Management

Isobus-Funktionen und Applikationskarten

Automatische Satelliten-Lenksysteme mit RTK-Genauigkeit

Die Motorleistung war nicht entscheidend. Die Firmen statten ihre größeren Modelle ohnehin mit weitgehend identischen Bedienkonzepten aus. Vielmehr waren die Hersteller aufgefordert, das Modell anzuliefern, das derzeit der höchsten Entwicklungsstufe entspricht und am Markt verfügbar ist. Am Ende lag die Motorleistung in der Testgruppe im Bereich von 180 bis 300 PS. Diese Modelle konnten wir im August und September intensiv testen:

  • Case IH Optum 300
  • Claas Axion 870
  • Fendt 724Vario
  • JCB Fastrac 4220
  • John Deere 6250R
  • Valtra T 174

Die Marken Deutz-Fahr, Kubota, McCormick und Massey Ferguson konnten oder wollten uns keine Traktoren zur Verfügung stellen.

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Artikel geschrieben von

Florian Tastowe

Redakteur Landtechnik

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