Fleischproduktion: China bleibt ungeschlagen

Schweinehaltung in China
Bild: Wernsmann
China
ist in den vergangenen Jahren nicht nur zum weltgrößten Fleischkonsumenten aufgestiegen, sondern auch zum weltgrößten Fleischproduzenten. Etwa 4 % der heimischen Nachfrage wird dabei mit Importware aus Deutschland gedeckt. Das geht aus der ersten Ausgabe des „Pig Report 2016“ über Handelsströme und internationale Kennzahlen der Schweinefleischproduktion hervor, den das Expertennetzwerk agri benchmark Pig kurz vor dem Jahreswechsel vorgelegt hat.

Wie das Institut für Betriebswirtschaft des Thünen-Instituts (TI) als Projektträger in Braunschweig mitteilte, erzeugte das „Reich der Mitte“ 2015 insgesamt rund 54 Mio. t Schweinefleisch und damit gut doppelt so viel wie die auf der Weltrangliste zweitplatzierte Europäischen Union. Der global größte Exporteur war allerdings mit einer Ausfuhrmenge von etwa 2,5 Mio. t Schweinefleisch Deutschland. Davon gingen allein 370.000 t oder 15 % nach China. Gleichzeitig bezog die Bundesrepublik auch recht umfangreiche Mengen an Schweinefleisch aus dem Ausland, nämlich etwa 360.000 t aus Dänemark und 270.000 t aus Belgien. Diese Handelsmengen waren weltweit die sechst- und neuntgrößten in dieser Produktgruppe. Der zweitgrößte Exporteur der Welt war 2015 die USA mit einer Ausfuhrmenge von rund 2,4 Mio. t Schweinefleisch. Davon gingen fast 700.000 t nach Mexiko.

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