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Agrar Influencer

"Bauernstand braucht neue Form der Kommunikation"

Hildegard Innauer war mit der Kamera auf Höfen unterwegs, um in kurzen Videos das Leben am Bauernhof zu zeigen. "Wirtschaften am Land" führte ersten Agrar.Influencer.Workshop durch.

Lesezeit: 3 Minuten

"Von Anfang bis zum End' aus Bauernhänd" ist das Motto von Hildegard Innauer, bei einer neuen Social Media Kampagne zur Bewusstseins Bildung über die Landwirtschaft in Österreich. „Für ein bäuerliches Wertebewusstsein braucht unser Bauernstand eine neue Form der Kommunikation“, erklärt Innauer, die schon seit zwei Jahren an der Kampagne arbeitet. "Viele Menschen haben heute keinen direkten Bezug zur bäuerlichen Arbeit. Der Wert ist nicht mehr nachvollziehbar, sichtbar und spürbar", sagt die Influencerin, die selbst mit ihrem Mann einen Hof in Ardning führt.

Gemeinsam mit einem Video- und Fotoproduktionsteam stattete sie mehreren Landwirten einen Besuch ab. In Kurzvideos gewährt sie den Zuschauern spannende Einblicke in das bäuerliche Schaffen und will damit aufzeigen, wie wertvoll und zeitaufwändig die bäuerliche Wirtschaftsweise ist und welche Bedeutung regionale Lebensmittel haben. Zum Start werden drei Betriebe bis Ende des Jahres in Spots präsentiert. „Damit kann jeder Einzelne mehr Einblick in die Arbeit des Bauernstandes gewinnen“, sagt die Initiatorin. Für ihre Kampagne konnte sie Landwirtschaftskammer Österreich und den Verein Land schafft Leben als Kooperationspartner gewinnen.

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Ausbildung für Agrar Influencer

Die Präsntation der Landwirtschaft in Sozialen Medien und für eine städtische Klientel werde imme wichtiger. Deshalb veranstaltete "Wirtschaften am Land" erstmals einen Agrar.Influencer.Workshop. "Die Affinität dieser Generation zu Social Media bietet für die gesamte Branche die Chance, selbst die Themen auf den Tisch zu bringen und authentisch zu kommunizieren", sagt Obmann Josef Plank.Die zwölf Teilnehmer sind allesamt junge Bäuerinnen und Bauern, die ihre tägliche Arbeit am Betrieb mit dem eigenen Smartphone dokumentieren und verständlich erklären. "Sie sind Aufklärer und Botschafter der Landwirtschaft. Mit dem Workshop bieten wir ihnen die Möglichkeit, neue Kenntnisse zu erlangen und ihren bisherigen Online-Auftritt zu professionalisieren. Vor allem aber stellen wir damit eine Plattform zum Austausch, zur Vernetzung und zum Lernen untereinander dar", sagt Plank.

Erst im vergangenen Dezember sei laut Plank, eine Studie mit dem Ergebnis publiziert worden, dass junge Menschen im urbanen Bereich als wichtigste Informationsquelle zum Thema Nutztierhaltung Soziale Medien verwenden. "Wir können diesen Trend nicht ändern, sehr wohl aber nutzen", meint Plank. "Weil es in Zeiten wie diesen umso wichtiger ist, über Landwirtschaft authentisch und ehrlich zu sprechen, braucht es glaubwürdige Akteure, die ihre Zielgruppe auch erreichen. Agrar.Influencer haben in ihrer Arbeit eine große Verantwortung. Wir wollen ihnen das nötige Rüstzeug mitgeben, um dem auch gerecht zu werden und für die Herausforderungen der neuen Medien vorbereitet zu sein", erklärt Plank. Bei einer Abschluss-Präsentation konnten die Teilnehmer mit ihren Online-Kampagnen begeistern.

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