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Kärnten

Trockenheit: Feuerwehren müssen Höfe mit Wasser versorgen

Durch die anhaltende Trockenheit müssen Feuerwehren Höfe mit Wasser versorgen, weil Quellen versiegen.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Wassermangel reicht von den Nockbergen über die Berge über dem Ossiachersee bis zum besonders betroffenen Lavanttal. Die Feuerwehren müssen so oft wie noch nie in einem Winter Brunnen befüllen, berichtet der ORF Kärnten. Alle zwei bis drei Tage sind die Feuerwehrleute asu St. Andrä im Lavanttal mit Wasser unterwegs, um es nach Winkling zu bringen.

Die vier Kubikmeter Wasser seien für den Ort eine erste Hilfe, weil die Quelle im Hang nicht mehr genügend Schüttung hat, um die fünf Häuser zu versorgen, hieß es. Das Wasser sollte für ein paar Tage reichen. Im Jahr 2022 waren es 160 Wasserversorgungsfahrten, sagte Gemeindefeuerwehrkommandant Wolfgang Kobold: „An die 650.000 Liter Wasser haben wir zu den verschiedenen Gehöften transportiert. Das ist zu meiner Zeit eine Seltenheit.“

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Notfallplan Wasser in Arbeit

„In Österreich können wir uns seit Generationen auf unsere Trinkwasserversorgung verlassen. Damit das angesichts des Klimawandels und längerer Trockenperioden auch so bleibt, kurbeln wir mit gezielten Fördermaßnahmen Investitionen in die Wasserinfrastruktur an“, erklärt Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig. Darüber hinaus soll das Monitoring an den 3.800 Messstellen gestärkt werden. „Damit können wir künftig auch bereits im Frühjahr schon sehen, wann und wo Wasser im Sommer knapp werden könnte. Fast immer tritt eine Wasserknappheit lokal auf, dann handeln die Gemeinden und Länder. Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass die Wasserknappheit eine größere Dimension annimmt, wollen wir gewappnet sein. Deshalb werden wir einen Notfallplan erarbeiten lassen“, ergänzt Totschnig.

Von 22. bis 24. März 2023 wird der Bundesminister zur UN Wasserkonferenz nach New York reisen, um auf internationaler Ebene mit Regierungschefs und Wasserministern über die globale Wasserversorgung der Weltbevölkerung zu diskutieren. Daraufhin wird Totschnig zu einem Trinkwassergipfel laden, wo weitere Vorsorgestrategien und Notfallmaßnahmen thematisiert werden. Dabei werden die Bundesländer ersucht, ihre Strategien für eine sichere Trinkwasserversorgung vorzustellen. Da auch in der Land- und Forstwirtschaft das Thema Trockenheit an Brisanz gewinnt, wird es bei der Landesagrarreferentenkonferenz an der Tagesordnung stehen.

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