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Heumilch

"Eine rot-weiß-rote Erfolgsgeschichte"

Die Produktion von Heumilch bringt Wertschätzung und Wertschöpfung für die ländlichen Regionen, sichert die kleinstrukturierte Landwirtschaft und erhält die Almflächen.

Lesezeit: 3 Minuten

"Die Heuwirtschaft ist eine rot-weiß-rote Erfolgsgeschichte. Die Produktion von Heumillch bringt Wertschätzung und Wertschöpfung für die ländlichen Regionen, sichert die kleinstrukturierte Landwirtschaft und erhält die Almflächen", betonte gestern, Donnerstag, Landwirtschaftsminister Nobert Totschnig.

Rund 90% der Heumilch-Höfe befinden sich im Berggebiet. Die Wirtschaftsweise mit artgerechter Fütterung von täglich sommerfrischem Wiesengras und Auslauf an mindestens 120 Tagen wird von den Konsumenten gut honoriert. "

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4 bis 6 Cent Heumilch-Zuschlag

Lag der Heumilch-Zuschlag für 1 kg Milch 2009 noch bei rund 1 Cent, so sind es aktuell an die 4 bis 6 Cent/kg Milch. Der Zuschlag für Bioheumilch beträgt derzeit sogar 16 Cent/kg Milch. 85% der Heumilch wird zu Käse verarbeitet, wie Neuhofer ausführte.

Die heimischen Heumilchbäuerinnen und -bauern haben im Vorjahr einen Mehrwert im Milchpreis von 25 Mio. Euro erwirtschaftet, in den vergangenen fünf Jahren waren es insgesamt 139 Mio. Euro", zog Karl Neuhofer, Obmann der ARGE Heumilch Österreich, eine erfreuliche Bilanz. Den erwirtschafteten Mehrwert nützten die Heumilchbauern für Investitionen in noch mehr Nachhaltigkeit und Tierwohl auf ihren Betrieben.

34% mehr ÖPUL-Anträge

Für die ÖPUL-Maßnahme "Heuwirtschaft", früher als Silageverzicht bezeichnet, sind 13.400 Anträge eingelangt. "Das ist ein Plus von 34% im Vergleich zum Vorjahr und zeigt einmal mehr, das Interesse der Bäuerinnen und Bauern an Artenvielfalt, Klimaschutz und Tierwohl. Die hohe Teilnahme an der freiwilligen Maßnahme 'Heuwirtschaft' unterstreicht, dass das Programm wirkt", unterstrich Totschnig.

Ab 2023 stellen Bäuerinnen und -bauern mit der Maßnahme 'Heuwirtschaft' im ÖPUL mit jährlich rund 9.000 ha um 40% mehr Biodiversitätsflächen bereit. Wir tragen mit unserer täglichen Arbeit maßgeblich dazu bei, die Klimaziele zu erreichen", erläuterte Neuhofer.

Denn das Dauergrünland der Heumilchbäuerinnen und -bauern sei sehr artenreich. Die Böden hätten einen hohen Humusgehalt, der sehr viel Kohlenstoff binde. "Durch unsere Bewirtschaftung stehen diese Flächen auch in Zukunft als CO2-Senken zur Verfügung. Enorme Mengen an Kohlenstoff bleiben gebunden", so Neuhofer.

Das untermauere eine aktuelle Studie des Zentrums für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit der Universität für Bodenkultur Wien. "Die Forscher sind zum Ergebnis gekommen, dass Wiesen und Weiden in tieferen Bodenschichten 196 t Kohlenstoff pro ha speichern. Zum Vergleich: Waldboden kommt auf 191 t. Dauergrünland speichert daher ähnlich viel Kohlenstoff wie der Waldboden", so Neuhofer.

Klima und Käse in der Frühjahrskampagne

"Käse aus Heumilch steckt voller Aromen, die nebenbei das Klima schonen", lautet die Botschaft der neuen österreichweiten Frühjahrskampagne mit Fokus auf die klimafreundliche Wirtschaftsweise sowie auf Heumilch-Käsespezialitäten. ARGE Heumilch-Geschäftsführerin Christiane Mösl: "Die österreichische Heuwirtschaft hat eine Geschichte, die über viele Generationen geht. Aber sie hat darüber hinaus Antworten auf viele Zukunftsfragen. Das wissen die Konsumentinnen und Konsumenten zu schätzen."

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