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Pöttinger

Jetzt auch mit Bandschwader

Den Bandschwader Mergento VT 9220 stellt Pöttinger vor. Der Schwader ist konzipiert für Luzerne und Klee, verschiedenste Kulturpflanzen von Dauergrünland bis hin zu Stroh, heißt es vom Hersteller.

Lesezeit: 3 Minuten

Der neue Bandschwader Mergento VT 9220 hat eine Arbeitsbreite von bis zu 9,20 m bei Ablage eines Mittenschwades und 8,70 m bei Ablage eines Seitenschwades. Er ist laut Pöttinger konzipiert für Luzerne und Klee, verschiedenste Kulturpflanzen von Dauergrünland bis hin zu Stroh. Der Schwader ist ab 1. August 2022 erhältlich.

Er nimmt das Futter über die Pick-up auf. Schmutz und Steine bleiben dabei am Boden liegen. Das Futter wird schonend, ohne weiteren Bodenkontakt über die Querförderbänder in Richtung Schwad transportiert und dort abgelegt, so der Hersteller. Speziell bei blattreichem, trockenem Erntegut minimiere der Bandschwader Bröckelverluste, da das Futter nicht über den Boden gezogen wird. Das Ergebnis sollen mehr Energie, mehr Rohprotein und weniger Rohasche im Futter sein.

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Sechsreihige Pick-up

Die Fördereinheit ist das Herzstück des Mergento, so Pöttinger. Das System sorge selbst bei kurzem Erntegut für einen gleichmäßigen Futterfluss und perfekt geformte Schwade. Es besteht aus der Pick-up, dem Rollenniederhalter sowie dem Querförderband. Die sechsreihige, gesteuerte Pick-up stehe für maximale Aufnahmeleistung bei geringster Futterverschmutzung. Das Erntegut wird durch die nachlaufenden Zinken vom Boden aufgenommen und zum Querförderband befördert.

Durch die Kurvenbahnsteuerung tauchen die Zinken erst kurz vor dem Band ab. Der Übergabepunkt ist 120 mm höher als das Querförderband positioniert. Somit falle das Futter von selbst auf das Band. Zusätzlich schiebt das nachfolgende Futter an und befüllt das Band zusätzlich. Sowohl bei Bergabfahrt als auch bei kurzem Futter ist die volle Funktion gesichert, erklärt der Hersteller. Die Rollenfahrwerke sind nahe am Zinkeingriff der Pick-up platziert und sollen eine ideale Bodenabtastung gewährleisten. Die vollbewegliche Mittenaufhängung der Bandeinheiten sichere eine konstante Entlastung über die gesamte Arbeitsbreite. Sie ist auch der Grundstein für die dreidimensionale Bodenanpassung.

Die Kinematik des Auslegers mit drei Hydraulikzylindern reagiere schnell auf jede Bodenunebenheit. Im Mittenschwad-Modus betrage die Höhenbeweglichkeit +475 mm bis -195 mm und die Querpendelung +30 Grad bis -13 Grad. Die Neigung in Fahrtrichtung könne sich von +11,5 bis -0 Grad anpassen.

Am Vorgewende werden beim Mergento die Querförderbänder automatisch abgeschaltet. Nach dem Einsetzen in der nächsten Spur laufen diese wieder automatisch los. Ein exakter Schwadanfang und -abschluss sind damit garantiert, so Pöttinger weiter. Das spare Zeit, da am Schwadende kein Leerlaufen des Querförderbandes notwendig ist. Die Verzögerungszeit für den Bandlauf könne komfortabel über das Bedienterminal in der Traktorkabine justiert werden.

Drehrichtung und Position von der Kabine aus steuern

Von der Traktorkabine aus kann die Drehrichtung und die Position der beiden Querförderbänder eingestellt werden. Der neue Mergento VT 9220 erlaube je nach Grundstücksform, Futtermenge und nachfolgendem Erntegerät die Möglichkeit der Mittenablage, Seitenschwad links oder rechts, zwei Einzelschwade, von innen nach außen fördern und kurzzeitiges Futterladen.

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