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topplus Typisierung und Benchmark

Weibliche Genotypen gezielt nutzen

Lesezeit: 2 Minuten

„Die Typisierung weiblicher Tiere ist heute ein strategischer Faktor im Wettbewerb der Rassen“, ist Dr. Hermann Schwarzenbacher von der Zuchtdata Wien überzeugt. In den USA werden jede Woche bis zu 20000 Neutypisierungen durchgeführt. Dort liegen bereits ca. 3 Mio. Genotypen vor, davon sind gut 90% weiblich.


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Auch in Europa laufen einige Projekte zur Geno- und Phänotypisierung von weiblichen Tieren. In Deutschland und Österreich liegen derzeit rund 45000 Genotypen vor, davon sind 46% von weiblichen Tieren. Bis jetzt wurden über BraunviehVision 11800 Genotypen erzeugt, 210 Betriebe nehmen teil. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass der Gesamtzuchtwert (GZW) der weiblichen Nachzucht derzeit bei 110 Punkten liegt. Die besten 10% erreichen 121,8 Punkte.


Die Schweiz ist weiter. Hier sind 54700 Tiere genotypisiert, 90% weiblich. 400 Betriebe mit 15000 Braunviehkühen haben sich dem Zuchtprogramm „Bruna Data“ angeschlossen.


Die Teilnehmer liefern Daten aus der Milchleistungskontrolle, der linearen Exterieurbeurteilung sowie Gesundheitsdaten. Damit sollen neue Zuchtwerte für Gesundheitsmerkmale entstehen. Die Zuchtverantwortlichen erhoffen sich über diese Merkmale die Robustheit der Rasse züchterisch intensiver bearbeiten zu können.


Für den Züchter sind die Genomanalysen der weiblichen Nachzucht v.a. zur innerbetrieblichen Selektion und zur gezielten Paarung interessant. Um einen Zusatznutzen zu bieten, will Dr. Philipp Muth, Rinderunion Baden-Württemberg, die betriebliche Zuchtstrategie prüfen (Übersicht 3): „Mit der graphischen Aufbereitung eines Spinnennetzes sieht der Züchter, wo sein Bestand im Vergleich zum Populationsmittel steht und ob er seine Zuchtziele bei den Jungtieren unter 18 Monaten erreicht.“ ▶

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