1,60 €/kg

Abgabepreise für Päckchenbutter steigen kräftig

Die neuen Butterkontrakte sehen deutlich höhere Preise für Päckchenbutter vor. Die Molkereien sollen bei Abgabe an den Einzelhandel im Schnitt 1,60 € je Kilogramm mehr erlösen.

Milchfett ist aufgrund der jahreszeitlich geringeren Milchanlieferungen und Inhaltsstoffe Ende Oktober weiterhin nur knapp verfügbar, aber zugleich sehr begehrt gewesen. „Wer Milchfett übrig hat, verkauft es derzeit am lukrativsten in flüssiger Form“, berichtete die Süddeutsche Butter- und Käsebörse in Kempten.

Dies hat das Angebot an frisch produzierter Butter bei guter Nachfrage zuletzt knapp werden lassen. Die Preise für die nicht kontraktierte Blockbutter sind deshalb allein in den vergangenen vier Wochen um 1 €/kg auf zuletzt 5,20 €/kg bis 5,40 €/kg gestiegen.

1,60 €/kg für abgepackte Butter

Nun zieht die aufgrund der Kontraktbindung in Rückstand geratene Päckchenbutter offensichtlich nach: Laut Angaben des Verbandes der Milcherzeuger Bayern (VMB) haben die neuen Verhandlungen der Molkereien mit dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH) zu einem Anstieg der Abgabepreise ab 1. November für abgepackte Butter um durchschnittlich 1,60 €/kg geführt.

Genannt wurde für die Laufzeit von drei Monaten ein Preis von 5,65 €/kg, für den Monatskontrakt einer von 5,90 €/kg. Die Preise für die Päckchenbutter in den Läden dürften damit spürbar steigen.

An der Süddeutschen Butter- und Käsebörse in Kempten ist in dieser Woche eine starke Korrektur der Notierung für das 250-g-Päckchen nach oben zu erwarten, die zuletzt noch unverändert blieb. Deshalb hat es laut Börse im Vorfeld der erwarteten Notierungsanpassung Vorzieheffekte und eine starke Nachfrage für die abgepackte Ware gegeben. Die Notierung für die kaum verfügbare Blockbutter im 25-kg-Block wurde am vergangenen Mittwoch...


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