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Bauern-Flucht bei Berglandmilch

Insgesamt 121 Milcherzeuger mit zusammen 23 Mio. kg Milch haben ihre Lieferverträge bei der österreichischen Berglandmilch gekündigt und liefern ab April 2014 nach Bayern. Einen Großteil der Milch nimmt Hochwald aus Weiding auf.

Lesezeit: 2 Minuten

Insgesamt 121 Milcherzeuger mit zusammen 23 Mio. kg Milch haben ihre Lieferverträge bei der österreichischen Berglandmilch gekündigt und liefern ab April 2014 nach Bayern. Mit 21 Mio. kg geht der Großteil der neuen Milchmenge zur Hochwald Molkerei nach Weiding (

). Die restlichen rund 2 Mio. kg Milch werden zur Molkerei Jäger nach Haag in Oberbayern geliefert. Weitere 49 Berglandmilch-Lieferanten mit 4 Mio. kg Milch haben ebenfalls ihre Verträge gekündigt.

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Die 121 Milchbauern haben sich dem Verein der Milchproduzenten Inn- und Hausruckviertel (VdMP) mit Sitz in St. Georgen angeschlossen. Dieser organisiert die gesamte Abwicklung. Bei den Wechslern handelt es sich um Betriebe mit durchschnittlich rund 190.000 kg Milch-Liefermenge.  Als einen Grund für den Wechsel der Lieferanten gibt VdMP-Obmann Hans Großpötzl höhere Preise in Bayern an. Nach Berechnungen des VdMP würden die Partner in Bayern (Bergader, Jäger und Hochwald) im Jahresschnitt um 1 bis 2 Cent mehr auszahlen. Ein weiterer Grund sei aber auch die Unzufriedenheit der Erzeuger mit dem neuen Liefermodell der Berglandmilch. Nach Aussage Großpötzls dürften sich bis zum Ende der Kündigungsfrist (bei den anderen Molkereien bekanntlich Ende Februar 2014) noch weitere Betriebe aus der Region dem VdMP anschließen.


Berglandmilch-Geschäftsführer Josef Braunshofer räumte ein, dass die Anzahl der Kündiger momentan besonders hoch sei. "Andererseits haben wir auch bereits 30 neue Mitglieder mit 4 Mio. kg Milch dazubekommen", erklärt er gegenüber top agrar Österreich. Zu den Konsequenzen aus den Kündigungen betont der Geschäftsführer: "'Wir müssen zeigen, dass wir besser sind. Deshalb werden wir ein Bündel von Maßnahmen umsetzen, die zu einem besseren Preis führen."


Auf die Frage, ob es auch Konsequenzen in puncto Liefermodell geben werde, merkte Braunshofer an: "Es hat sich gezeigt, dass hier oft viel Lärm um nichts gemacht wurde. Die Angst davor wird sicher immer weniger werden. Schließlich haben wir frühzeitig angekündigt, dass es 2014 keinen Verwertungsbeitrag geben wird. Zudem können die Betriebe dann ihre Basismenge entsprechend erhöhen. Unterm Strich wird das Ganze eine Frage des Marktes und der Mengen sein."

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