Tierschutzleitlinie für Mastrinder

Bullenmast: Tierwohl kostet Geld Plus

Die Rentabilität vieler Bullenhalter ist gefährdet: Preise sind unterirdisch, Futter teuer. Dazu kommt die niedersächsische Leitlinie für Mastrinder. Ihre Umsetzung macht die Mast evt unwirtschaftlich

Ein Kommentar von Alina Schmidtmann vom Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben:

Die Bullenmäster bekommen es im Moment knüppeldicke. Die Preise sind seit Monaten schlecht, die neue Düngeverordnung ist beschlossen und die Angst vor Futterknappheit sitzt im Nacken. Dazu kommt die Tierwohldiskussion. Diese Mischung ist für viele Bullenhalter existenzgefährdend.

Niedersächsische Tierschutzleitlinie auch in NRW?

Die niedersächsische Landesregierung hat im Herbst 2018 die Tierschutzleitlinie für Mastrinder erlassen. Bullen sollen im Sinne des Tierkomforts mehr Platz und weiche Liegeflächen haben. In NRW gilt diese Leitlinie nicht, trotzdem fordern einzelne Amtsveterinäre die Einhaltung der niedersächsischen Standards.

Wenn die Bullenmast zukunftsfähig sein will, geht das auf Dauer nicht mit Betonvollspalten. Allerdings muss die Bullenhaltung...


Diskussionen zum Artikel

von Julia-Sophie von Richthofen

SUPER Artikel, liebe Frau Schmidtmann!

Das ist einer der BESTEN Artikel des Wochenblats der vergangenene Jahre. Erstklassige Analyse und Schlußfolgerung. Nur ein Hinweis fehlte: Der niedersächsische Bauernverband war an der Erstellung der so "segenreichen" Leitlinie federführend Stelle beteiligt! Ludger Hengelsberg ... mehr anzeigen

von Fritz Gruber

tierwohl

es geht doch nicht ums tierwohl gings wirklich darum dürfte kein einziges kilo Rindfleisch aus Südamerika eingeführt werden feeedlots mit bis zu 100000 stück u mehr Antibiotika im futtermischwagen zustände im Schlachthof das alles spielt keine rolle wenn wir nur ein auto mehr ... mehr anzeigen

von Willy Toft

Tierwohl wird leider nicht bezahlt, weil stets nach den günstigen Weltmarktpreisen geschielt wird!

Die Regeln auf dem Weltmarkt sind einfach gestrickt, und unsere hohen Hürden braucht der Marktteilnehmer auf der ganzen Welt nicht einhalten, da helfen die Handels- Abkommen auch nicht wirklich weiter! Es bleibt eigentlich nur die Frage, woher das Geld kommen soll, was uns die Produktion ... mehr anzeigen

von Gerd Schuette

.

Standards die für die heimische Landwirtschaft gelten müssen auch für Importe gelten.

von Renke Renken

Bedingungslos!!!

von Gerhard Steffek

Rattenschwanz!

Keine tragfähige Bullenmast, keine tragfähige Milchviehhaltung, geschweige denn Mutterkuhhaltung. Kann sich ja dann ein jeder ausmalen wohin das führt. Bei der Schafhaltung kommt der Wolf hinzu. Wozu brauchen wir dann das ganze Grünland, könnte man sich dann einmal die Frage stellen. ... mehr anzeigen

von Hermann Helmers

Was soll das

Angefangen hat alles mit QS.... ohne geht gar nichts mehr... Bauern die angeblich besser produzieren als andere Bauern. Die Verdummung hat schon lange stattgefunden . Die Gewinner dabei sind aber nicht die Bauern... das sind unsere geliebten fast ahnungslosen Personen die den Bauern mit ... mehr anzeigen

von Josef Doll

Die NGOS jubeln

Die Bullenmmast verschwindet .Kein Tierleid und keine Umweltverschmutzung mehr. Die WIR HABEN WS SAAT gewinnen mit ihrer Verteuerungsstrategie plus Markt und ihr Ziel ist erreicht. Abschaffung der Tierhaltung in De.

von Gerhard Steffek

Abschaffung der Tierhaltung in De...

aber nur da! Woanders geht es dafür munter weiter. Nun ja denn, dann schieben wir uns halt mal ein argentinisches Pamparind in den Schnabel. Hauptsache es ist billig und macht satt. Es ist doch schon so, daß wir neuseeländisches Lamm- und Hirschfleisch trotz der Transportkosten ... mehr anzeigen

von Gerd Uken

Dauerhafte finanzielle Unterstützung

Ist das beim Getreide nicht auch mal so angefangen? Weltmarktpreise wurden eingeführt und im Gegenzug kam das MC Sherry Geld- wo stehen wir jetzt? Immer mehr Auflagen und wenn die EU ihren“ Willen“ bekommt dann hängen demnächst 60 oder 40% davon ab den EcoShems zusätzlich noch ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Dieser Sport ist nicht zu gewinnen !

Gedopte Landwirtschaft gegen nicht gedopte. Auch ein Weltmarkt braucht Regeln.

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