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BayWa in Insolvenzgefahr Ernte 2024 GAP-Vereinfachungen

topplus Knapp und gefragt

Einzelhandel erhöht nochmals die Butterpreise

Zum wiederholten Male hat Aldi die Butterpreise erhöht – andere Händler haben nachgezogen. Damit erhalten auch die Molkereien höhere Abgabepreise. Und diese Entwicklung könnte sich weiter fortsetzen.

Lesezeit: 3 Minuten

Abgepackte Butter im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und auch Blockbutter bleiben gefragt. Und das, obwohl die Preise in den letzten Wochen und Monaten nur eine Richtung kennen: aufwärts. Doch die Preiserhöhungen scheinen auf den Absatz kaum Auswirkungen zu haben. Grund waren wohl auch die Feiertage und die laufende Spargelsaison, resümiert der Verband der Milcherzeuger Bayern (VMB).

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Mit den neuen Kontrakten wurden auch die Preise für abgepackte Butter angepasst. Zu Anfang Juni hat Aldi und im Anschluss die weiteren Wettbewerber die Endverbraucherpreise (EVP) im Preiseinstiegssegment für Deutsche Markenbutter um weitere 6 Cent/250 g angehoben: Der Päckchen Butter kostet somit jetzt 1,85 €. Der Preis für Bioware veränderte sich nicht.

Die Abgabepreise der Molkereien erhöhte sich laut VMB dem Vernehmen nach um gut 20 ct/kg und liegen jetzt im Bereich von 6,35 €/kg. Somit steigen auch die Preise im Regal weiter an, wie zuletzt auch im April und im Mai und liegen aktuell wieder etwa 40 Cent/250 g über dem Niveau des Vorjahres.

Preise könnten weiter steigen

Die Entwicklung wird sich wohl fortsetzen: Die Nachfrager nach Blockbutter hatten ihre Einkäufe mit Blick auf die saisonale Milchspitze, verbunden mit der Hoffnung auf nachgebende Preise etwas verschoben. Diese Prognose hat sich so nicht erfüllt: Bei nicht sehr üppigen Lagerbeständen gingen vermehrt kurzfristige Anfragen bei Molkereien ein und setzten Preise und Notierung in Bewegung. Auf die weitere Entwicklung kann im Fettbereich gespannt, aber aus Erzeugersicht durchaus auch entspannt mit Blick auf die weitere Entwicklung zum Ende des Kalenderjahres geblickt werden.

Blockbutter nahe der 7 €-Marke

Passend zur Entwicklung im Supermarkt, stiegen auch die Preise an der Süddeutschen Butter- und Käsebörse in Kempten letzte Woche noch einmal deutlich. Die Notierung für Blockbutter erhöhten sich am unteren Spannenende um 28 Cent und am oberen um 21 Cent auf 6,68 €/kg bis 6,81 €/kg. Auf diesem Niveau bewegte sich die Notierung zuletzt im Oktober 2022. Damals war erstmals die 7 €-Marke geknackt worden. Der Abstand zur kontraktgebundenen Päckchenbutter nahm indes nur noch marginal zu, denn diese Notierung wurde ebenfalls angehoben. Sie wurde um 28 beziehungsweise 19 Cent auf 6,12 €/kg bis 6,39 €/kg heraufgesetzt.

Die Kemptener Börse berichtete insgesamt von einer sehr guten Milchfett-Nachfrage. Am Weltmarkt schwächten sich die Butterpreise hingegen zuletzt etwas ab, liegen aber auch dort noch immer auf einem ungewöhnlich hohen Niveau. An der internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade (GDT) gab bei der letzten Auktion (4. Juni) der Butterpreis im Mittel aller Lieferkontrakte um 1,0 % auf 6.318 €/t nach. 

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