Sperrgebiet

G7-Gipfel Elmau: Polizei eskortiert 130 Kühe auf Weide

Unter Polizeischutz haben Bauern und Treiber am Freitag 130 Kühe durch das G7 Sperrgebiet in Elmau geleitet. Die Tiere sind hoch auf die Wettersteinalm gezogen und hinterließen ihre Spuren.

Auf Schloss Elmau am Fuße des Wettersteingebirges findet vom 26. bis 28. Juni das G7-Treffen statt. Am Freitag nun mussten 130 Kühe die Weide wechseln und dabei durch das hochgesicherte Gipfelgelände – vorbei am eigens asphaltierten temporären Hubschrauberlandeplatz, wo die Staatsgäste landen.

Zahlreiche Treiber aus dem Raum Garmisch-Partenkirchen hätten die Kühe auf dem Weg zur Wettersteinalm begleitet. Polizeibeamte seien in dem Sicherheitsbereich ohnehin vor Ort. Sie hätten den Zaun geöffnet, der um das Schloss errichtet wurde, damit die Kühe passieren konnten. Normalweise darf seit Sonntag der vier Quadratkilometer große Sicherheitsbereich um den Tagungsort nur mit einer Akkreditierung betreten werden.

Anschließend hieß es groß Reinemachen: Die Spuren und Kuhfladen mussten wieder entfernt werden, berichten Medien. Auch eine Kehrmaschine kam zum Einsatz.

Ein paar Hundert Schafe müssen dagegen weiter im Tal grasen. Der ursprünglich für das Gipfelwochenende geplante Auftrieb sei in einer gemeinsamen Besprechung von Polizei und Weidegenossenschaft Partenkirchen wegen des G7-Einsatzes auf das darauffolgende Wochenende verlegt worden, heißt es.

Kühe

Kühe werden unter Polizeischutz quer durch den Sicherheitsbereich um den G7-Tagungsort Schloss Elmau auf ihre Alm getrieben. Die Tiere müssen dabei den für den Gipfel eigens asphaltierten temporären Hubschrauberlandeplatz queren, auf dem die Staatsgäste landen sollen - normalerweise ist das ein Wanderparkplatz. (Bildquelle: picture alliance/dpa)

Die Redaktion empfiehlt

Das Wichtigste zu den Themen Rind + Milch mittwochs per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.